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Die Stunde, in der ich zu glauben begann

Bezeichnung Wert
Titel
Die Stunde, in der ich zu glauben begann
Verfasserangabe
Wally Lamb. Aus dem Engl. von Charlotte Breuer und Norbert Möllemann
Medienart
Sprache
Person
Auflage
2. Aufl.
Verlag
Ort
München
Jahr
Umfang
749 S.
ISBN13
978-3-86612-206-2
Annotation
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Doris Göldner; #Während der psychischen Erkrankung und des Gefängnisaufenthaltes seiner Frau deckt Caelum Quirk Schritt für Schritt die Geheimnisse seiner eigenen Familiengeschichte auf. (DR)##Schwierigkeiten in der Ehe bringen Caelum Quirk und seine Frau Maureen dazu, nach Littelton/Colorado zu übersiedeln, wo sie beide an der Columbine Highschool Arbeit finden. Dort erlebt Maureen den Amoklauf der beiden Schüler in einem Wandschrank versteckt hautnah mit und erholt sich danach nie wieder von diesem schweren Trauma. Um ihr zu helfen, zieht das Paar wieder zurück nach Connecticut, wo Caelums Familie eine Farm besitzt. Als Maureen in einem Verkehrsunfall einen Buben tötet, landet sie in jenem Gefängnis, das Caelums Großmutter 100 Jahre zuvor als erstes amerikanisches Frauengefängnis gegründet und geleitet hat. Für Caelum bedeutet der Aufenthalt auf der elterlichen Farm, dass er sich seiner Vergangenheit stellen muss, was viele schmerzliche Erkenntnisse zur Folge hat.#Der fast 750 Seiten lange Roman bringt zu viele Themen unter: Schülerattentate, eheliche Gewalt, Familiengeheimnisse, vernachlässigte Kinder, Strafvollzug, Unwetterkatastrophen usw. Das macht das Buch stellenweise langweilig, mitunter liest es sich beinahe wie ein Aufsatz. In seinem Bemühen, jede Begebenheit zu erklären, schießt der Autor über das Ziel hinaus, dazu kommt noch, dass die amerikanische Lebenshaltung und Einstellung für europäische LeserInnen häufig ein wenig befremdlich wirkt.#Wenn man sich mit Geduld auf das Buch einlässt, wird man einen interessanten Bereich amerikanischer Zeit- und Familiengeschichte kennenlernen, wenn man Literatur erwartet, wird man enttäuscht sein.