Die Klimakuh
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Die Klimakuh
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| Untertitel |
von der Umweltsünderin zur Weltenretterin
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| Verfasserangabe |
Schwinn, Florian
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Neu-Isenburg
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| Jahr | |
| Umfang |
255 Seiten
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| ISBN10 |
3-86489-421-2
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| ISBN13 |
978-3-86489-421-3
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Ingrid Kainzner;
Ein sachkundig und blendend verfasstes Plädoyer für die Weidehaltung. (NL)
Dieses Buch wendet sich nicht nur an Landwirte, sondern an uns alle, die wir mit unserem Konsumverhalten dazu beitragen können, dieser für Mensch und Natur vorteilhaften Transformation der Agrarwirtschaft zum Erfolg zu verhelfen.
Die Kuh ist in Verruf geraten, gilt doch das bei ihrer Verdauung entstehende Methan als Beschleuniger des Klimawandels. Der Autor entkräftet nicht nur dieses Narrativ, sondern auch etliche andere und zwar mit überraschenden Entgegnungen, die einen gewaltigen Aha-Effekt auslösen. Richtig poetisch beschreibt er das tief in uns verankerte Idealbild einer bukolischen Landschaft einzelne Bäume und Baumgruppen, friedlich weidende Kühe und keine abrupte Trennung zwischen Wald und Wiese. Die Kühe fressen nicht nur Gras, sie knabbern auch an den Blättern der Bäume. Wenn sie eine Fläche abgeweidet haben, wandern sie selbständig auf ihren Rinderpfaden weiter. Auf den dadurch entstehenden sandigen, steinigen Wegen, in den schlammigen Löchern und im freien Grasland, das nicht gemäht wird, siedeln sich vom Aussterben bedrohte Tiere und Wildpflanzen an. Diese Art der Rinderhaltung unterstützt nicht nur die Biodiversität, sie erspart den Bauern auch das tägliche Hinein- und Hinaus-Treiben der Tiere. Die Kühe sind meist von Ende März bis November im Freien und dadurch gesund und widerstandsfähig. Landwirtschaft als Naturschutz ist das nicht eine wunderbare Win-win-Lösung?
Der Autor berichtet von seinen Besuchen bei Landwirtinnen und Landwirten, die ihre Rinder, manchmal auch zusammen mit Pferden, weiden lassen und über die große Zuneigung, die sie für ihre Tiere hegen. Diesen wird die große Angst und der Stress, den sie beim Transport zum Schlachthof erleiden müssten, erspart. Sie werden abseits der Herde auf der Weide geschossen.
Schwinn hat die Gabe, Sachwissen so lebendig und spannend zu vermitteln, dass man seine Leidenschaft für die Huftiere, aber auch für die ganze Natur auf jeder Seite spürt. »Die Klimakuh« ist ein Buch, das nicht nur Landwirte interessieren wird, sondern darüber hinaus einen breiteren Leserkreis. Es eignet sich bestens für Diskussionen mit Schülerinnen und Schülern. Wenn es dazu beiträgt, die Weide- und Mutterkuh-Haltung zu fördern, wäre das für Mensch und Tier ein unschätzbarer Vorteil.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bücherei Yspertal |
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