Der Sohn

Bezeichnung Wert
Titel
Der Sohn
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Andrej Nikolaidis. Aus dem Bosn. von Margit Jugo
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
15
Auflage
Dt. Erstausg., 1. Aufl.
Verlag
Ort
Dresden
Leipzig
Jahr
Umfang
140 S.
ISBN13
978-3-86391-112-6
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Der Sohn / von Andrej Nikolaidis Der Roman „Der Sohn“ erzählt von einer Nacht im Leben ei- nes misanthropischen und zynischen (Anti-)Helden. Er lebt isoliert und ist angewidert von seinen Mitmenschen und den vielen Touristen, die Ulcinj überfluten und Party machen. Am liebsten würde er jeglichen Kontakt zu anderen meiden. Als seine Frau ihn verlässt, macht er sich auf den Weg in die Stadt. Es wird eine Reise in die Nacht, auf der er die unterschied- lichsten grotesken Charaktere trifft: eine Prostituierte, deren Zuhälter ihr Vater ist, einen Klavierstudenten, der seine mu- sikalische Karriere hinter sich gelassen und dem radikalen Islam zugewandt hat, sowie eine Familie von Flüchtlingen aus dem Kosovo, die in einer nie fertiggestellten Tiefgarage lebt. Ihm begegnen gescheiterte Hoffnungen, nicht verwirklichte Träume – aber auch Würde und Lebenswille. Der Roman „Der Sohn“ ist offensichtlich beeinflusst von Thomas Bernhard — ein Autor, den Andrej Nikolaidis sehr schätzt. Nikolaidis seziert im Roman die zwischenmenschli- chen Beziehungen mit Intelligenz und schwarzem Humor und bedient sich einer leben- digen und bildhaften Sprache.