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      <marc:subfield code="a">Arbeitsorganisation</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Ungeregelt und unterbezahlt</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">der informelle Sektor in der Weltwirtschaft</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Der informelle Sektor wurde und wird insbesondere im Kontext der "Entwicklungsländer" als Prozeß der Selbstorganisation, der Selbsthilfe, als Ersatz für mangelhafte oder fehlende staatliche Leistungen oder auch als kreativer Entwicklungsimpuls gesehen (als prominente Vertreter Lateinamerikas gelten Hernando de Soto und Gustavo Esteva), mitunter auch romantisch verklärt. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat bereits in den 70er Jahren die Vorzüge dieses auf einheimischem Kapital und lokalen Ressourcen, Familienarbeit, arbeitsintensiver, angepaßter, aber wenig produktiver Technologie hingewiesen, die Weltbank diese in den letzten Jahren - etwa im Zusammenhang mit den jüngsten Turbulenzen in den ostasiatischen Wachstumsökonomien - ebenfalls erkannt. Im vorliegenden Band werden zwar die Chancen des informellen Sektors nicht geleugnet, aber anhand von Fallbeispielen sowie grundsStzlichen Analysen vor allem auch die Gefahren und Risiken aufgezeigt. Ausgehend von der Weltsystemtheorie I. Wallersteins u. a. wird insbesondere der Blick auf die Zusammenhänge von informeller und formeller Wirtschaft gelenkt, wenn etwa Großunternehmen in informellen Subunternehmen fertigen lassen, ein Prinzip, das z. B. in der Bekleidungsindustrie zum Regelfall geworden ist. Zugleich kann überzeugend dargelegt werden, daß die sich globalisierende kapitalistische Wirtschaftsweise in der Regel ohne reproduktiven und subsistenzorientierten Sektor ebenso wenig lebensfähig wäre wie eine Reduktion des Wirtschaftens auf die "Geld- und Warenskonomie" wünschenswert, was etwa Brigitte Holzer in ihrem Beitrag über das "Verschwinden der Haushalte" eindrucksvoll aufzeigt.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="d">Komlosy, Andrea</marc:subfield>
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