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      <marc:subfield code="a">Sottler, Alenka</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Willi wünscht sich einen Bruder</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">eine Geschichte von Bernhard Lins. Ill. von Alenka Sottler</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Zürich</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">2004</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Statt eines gewünschten Bruders tritt die kleine Schwester Lisa in Willis Leben. (ab 5) (JD)    Willi bekommt statt des ersehnten "großen" Bruders ein kleines Schwesterchen, das von den Eltern umsorgt wird und für das viele Regeln nicht gelten, an die er sich schon lange halten muss. Es dauert, bis Lisa endlich groß ist, doch nun kann Willi mit ihr all das machen, was er sich mit einem großen Bruder so spannend vorgestellt hatte: Schlauchboot fahren etwa oder ein Indianerzelt bauen, auf den Apfelbaum klettern und Fußball spielen.  Ganz versöhnt ist Willi mit seinem Schicksal an dem Tag, an dem Lisa ihm einen Kuss auf die Wange gibt. Das hätte ein Bruder wahrscheinlich nicht gemacht. Die zentralen Themen der Geschichte - Vorfreude auf das Geschwisterchen, Enttäuschung und Eifersucht, langes Warten auf das Größerwerden der Schwester und schließlich Annäherung und Akzeptanz - greift Bernhard Lins auf, ohne Willis Beobachtungen zu interpretieren oder seine Gefühle einer Wertung zu unterziehen. Gerade deshalb bietet die Geschichte Anlass zum gemeinsamen Nachdenken über eigene ähnliche Erfahrungen. Die distanzierte Erzählweise lässt Willi und Lisa zwar in manchen Passagen etwas "unbeseelt" erscheinen, gibt aber auch Raum für eigene Vorstellungen über die Empfindungen der beiden frei. Die schraffierten, farbintensiven Bilder in Wachskreidentechnik wirken manchmal wie gewebt und zeichnen sich vor allem durch Plastizität aus. Die Illustratorin Alenka Sottler kreiert mitunter surreal anmutende Traumwelten und setzt Akzente durch ungewöhnliche, verfremdende Perspektiven. Empfehlenswert ab 5 Jahren.  *bn* Sabine Gabriel</marc:subfield>
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