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      <marc:subfield code="c">Text und Illustrationen von Zosienka ; übersetzt von Yvonne Hergane</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Zürich</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Yasmin Pranger; #Warum sieht der Mond immer anders aus? (ab 4) (JD)#Der neu gewählte Mondwächter Emil passt auf, dass der Mond jede Nacht ohne Hindernis erstrahlen kann. Bald schon steht er vor einer Herausforderung, denn der Mond wird immer kleiner. Mühevoll versucht Emil, den Mond vor dem Verschwinden zu retten, doch eines Nachts leuchtet dieser nicht mehr auf. Ein Vogel gibt Emil Hoffnung und am nächsten Tag erscheint der Mond tatsächlich wieder. Nacht für Nacht wächst der Himmelkörper weiter, bis er in seiner vollen Pracht zurückkehrt.#In dieser zauberhaften, mit vielen Dialogen angereicherten Erzählung werden nicht nur Sachinformationen über die Mondphasen vermittelt, sondern auch Werte wie Bemühen, Hoffnung und Vertrauen wurden gekonnt in der Storyline eingebaut. Liebevolle, meist formatfüllende Illustrationen ergänzen stimmig die kindgerecht formulierte Geschichte. Durch das Spiel mit Hell und Dunkel leuchten die ansprechenden Illustrationen und strahlen zugleich eine gewisse Ruhe aus, wodurch sich die Erzählung des Mondwächters auch als Gutenachtgeschichte eignet. Wärmstens empfohlen ab 4 Jahren.## ---- #Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); #Emil ist schneeweiß, groß und rund. Fast so groß und rund wie der Mond, auf den der Eisbär ab nun aufpassen soll. Er ist nämlich von den Wächtern der Nacht zum neuen Mondwächter ernannt worden. Aber auch, wenn er seiner Aufgabe mit viel Elan nachgeht, er alle notwendigen Utensilien aus seiner Kiste gräbt, eine Leiter hinaufsteigt um dem Mond näher zu sein und mit einem Staubsauger alle Wolken einsaugt, die den Blick verhängen, kann er es nicht verhindern: der Mond wird kleiner.#Rätselt er vorab noch alleine und macht sich Gedanken, was dem Mond wohl fehlen könnte (hat er auch genug gegessen?), meldet er seine beunruhigende Beobachtung bald den anderen Mondwächtern. Ein Vogel nimmt ihn schließlich auf das Hausdach mit, von wo aus die Sicht auf die nun dünne Mondsichel am besten ist und spricht dem Eisbären Mut zu: so wie der Mond weniger wird und vergeht, wird er auch wieder zunehmen und bald in seiner vollen Rundung am Himmel stehen.#Zosienka schafft in ihrem Bilderbuch in gelungenen Aquarell-Illustrationen eine Geschichte, die über die im Bilderbuch vertrauten Aspekte des Wunderbaren (etwa Tiere als anthropomorphisierte Protagonist*innen) hinaus fantastische Elemente einbringt. Steigt er die 23 Sprossen seiner Leiter hinauf, ist der dem Mond nahe genug, um Wolken einzusaugen oder lästige Fledermäuse zu verscheuchen, die zu nahe an dem Himmelskörper spielen. Dann wieder sitzt er in einem farblich wunderbar stimmigen Bild im Abendrot auf einem Wasserspeicher und "findet es schön, sich mit dem Mond zu unterhalten, wenn die Welt um ihn herum ganz still ist".#Details wie die vielfältigen Doppelungen des Mondes in Gegenständen, die Emil umgeben (so in seinem Mondwächterorden, einem Keks oder einer halben Melonenscheibe) laden dazu ein, sich auf der Suche nach weiteren Hinweisen zu machen und neue Kleinigkeiten zu entdecken.#Die Thematik schließlich lädt nicht nur dazu ein, selbst die Phasen des Mondes zu beobachten: auch lässt sie philosophische Gedanken zu. Kommt alles wieder, so wie der volle Mond? Welche Verluste sind in Wirklichkeit gar keine oder wann sind sie es doch? Ein fantastisches Bilderbuch in durchgehend stimmigen Illustrationen.#*STUBE Iris Gassenbauer*## ---- #Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); #In einer mondhellen Nacht wird Eisbär Emil eingeladen, die Aufgabe des neuen Mondwächters zu übernehmen. In seinen blauen Rucksack packt er all die Dinge, die ihm dabei helfen könnten, steigt eine Leiter mit dreiundneunzig Sprossen empor, stellt sich vor, saugt mit dem Staubsauger störende Wolken ein oder scheucht mit dem Staubwedel aufdringliche Fledermäuse davon. Besorgt erkennt er jedoch, dass der Mond trotz seiner Pflege stetig abnimmt. Nur der grüne Vogel mit dem blauen Kamm weist ihm den Weg: Vieles kommt und geht  und das immer wieder. Du wirst schon sehen.#Der Mondwächter ist eine feinsinnige Geschichte mit runden Formen und roten Akzenten zwischen blauen Nachtmalereien. Neben den vom Verlag angebotenen, digitalen Mitmachseiten ließe sich eine größere Medaillensammlung mit weiteren Formen und Aufgaben erarbeiten; die restlichen Rucksackgegenstände könnten auf ihre Einsatzmöglichkeiten untersucht und Emils Mondkeksen ein eigenes Rezept zugeschrieben werden; das Gestalten persönlicher oder gemeinsamer Glühwürmchengläser, die etwas Licht ins Dunkel bringen, biete sich an; ebenso der Besuch bei einer Sternwarte oder ein Gespräch über das Prinzip von regelmäßig wiederkehrenden Dingen und Ereignissen. Die Künstlerin lässt die LeserInnen zur Ruhe kommen, stimmt sie auf die Nacht ein, um ihren Worten folgen zu können. Genau richtig, um sich in der Geschichte zu vertiefen.#Tina Troll</marc:subfield>
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