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      <marc:subfield code="a">Schlepping durch die Alpen</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">ein etwas anderes Reisebuch</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Sam Apple. Aus dem Amerikan. von Monika Schmalz</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Zürich</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">2007</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Ein amerikanischer Journalist versucht sich an Österreichs Vergangenheit. (EL)      Ein junger amerikanischer Journalist mit jüdischen Wurzeln kommt nach Österreich. Er will mit Hans Breuer, dem letzten österreichischen Wanderschäfer und Interpreten jiddischer Lieder, und dessen Herde durch die Alpen ziehen. Das Buch ist äußerst vielschichtig. Im Grunde ist Apple auf der Suche nach Erklärungen für den Holocaust, er gerät allerdings mitten hinein in die Eheprobleme Breuers, ist selbst mal verliebt, dann wieder nicht und ständig auf der Suche nach sich selbst. Er versucht eine Abrechnung mit den Antisemiten in Österreich. Vieles, was er schreibt, lässt einen beschämt zurück. Allerdings fällt es schwer, die oft stereotyp wirkende Kritik an Österreich von jemandem anzunehmen, der sich selbst als derart amerikanisches Stereotyp darstellt: ein neurotischer, hypochondrischer Jude, der überall Antisemiten sieht, der in Designerstiefeln durch die Berge stolpert, noch nie sein Brot selber abgeschnitten hat und nur nach Europa gekommen zu sein scheint, um möglichst viele Frauen in die Betten seiner jeweiligen Unterkunftgeber zu zerren.  Zwar hat der Autor gegen Ende einige Erkenntnisse bezüglich seiner eigenen einseitigen Sichtweise, der unausgereifte Eindruck bleibt. Interessante Gedankengänge gleiten wie vorprogrammiert ins Klischee ab und lassen den Leser automatisch eine Verteidigungshaltung einnehmen. Der Stoff hätte mehr hergegeben!  *bn* Sabine Eidenberger</marc:subfield>
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