Ein großer Esel
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Ein großer Esel
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| Verfasserangabe |
Rindert Kromhout ; Annemarie van Haeringen
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Wien
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| Jahr | |
| Umfang |
[14] Bl.
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| ISBN13 |
978-3-85452-855-5
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| Annotation |
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Veronika Freytag; #Annotation: Ein intelligentes Buch über den Aspekt des Begleitens und Loslassens in der Erziehung, in dem sich Kleine und Große wiederfinden können.#Rezension: Ist der große Esel der in dem grün-gestreiften Kostüm oder ist es der kleine Esel im blauen Overall, der jetzt groß ist, weil er alles selber machen kann?#Der kleine Esel möchte nicht nur selbst auf den Topf gehen, sondern auch dem Geburtstagsferkel eine Zeichnung bringen, und es erstaunt fast, dass die besorgte Mama ihn allein fortgehen lässt. Weit ist der Weg, seltsam sind die Begegnungen unterwegs, dunkel und kalt ist die Nacht, bis er - nach selbständiger Erledigung seines Plans - doch noch ein feines Plätzchen findet, das sich des Morgens als Mamas Rücken entpuppt. So geheim ist Mama dem kleinen-großen Esel gefolgt, dass man sie auf den Bildern trotz ihrer auffälligen Gestalt ganz leicht übersehen kann. Aus dem sackartigen, grün-weiß-gestreiften Gewand und einer Haube, die über Hals und Ohren reicht, lugen bloß das Eselsgesicht und die Hufe hervor. Die Eselgewänder sind witzig, funktionell (mit einer Klappe fürs Klogehen) und bewahren durch ihren Verfremdungseffekt die anthropomorphisierten Tiere vor Banalität.#Mit Ausnahme der typischen "Selber-machen!"-Szenen (Topf - Anziehen - Essen) vor weißem Hintergrund, die dadurch Zeit und Raum enthoben werden, malt die Illustratorin zarte, pastellig bunte Landschaften. Schwarze Strichzeichnungen, mit Aquarellfarben koloriert, hinterlassen einen skizzenhaften, luftigen Eindruck, der eine mögliche Schwere beim Thema Erziehung gar nicht erst aufkommen lässt. Wirklich fantasievoll ist neben den Eselgewändern die unauffällige Einbindung von Mama Esel in die Landschaft. Ein intelligentes Buch über den Aspekt des Begleitens und Loslassens in der Erziehung, in dem sich Kleine und Große wiederfinden können.## ---- #Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Susanne Savel-Damm; #Ein Bilderbuch vom Größerwerden und den Schwierigkeiten, die sich dadurch ergeben. (ab 4) (JD)##Der kleine Esel will sich nicht helfen lassen, möchte alles alleine machen, auch einem Freund ein Geschenk überbringen. Die Erlebnisse, die er dabei hat, zeigen ihm, dass es nur bei Mama so ist, wie er es kennt und möchte. So kehrt er schließlich dankbar in deren Arme zurück. Wer kennt diese Zeit von Kindern nicht, in der sie sich nicht helfen lassen wollen und uns damit zeigen, dass sie eine eigene Persönlichkeit haben, dass sie schon größer sind, als wir vielleicht wahr haben wollen. Es tut eigentlich weh, wenn diese Bestrebungen zur Selbständigkeit so enden, dass das Kind reumütig in die Arme der Mutter zurückkommt. Warum wird diese Geschichte so schwarz-weiß gemalt, obwohl gesagt werden muss, dass die Illustrationen sehr gelungen sind. Warum kann man dem Kind (Esel) nicht zugestehen, dass es auch in der Außenwelt positive Erfahrungen macht und auch daheim nicht alles eitel Wonne ist? Ein etwas differenzierteres Bild einer Mutter-Kind-Beziehung wäre meiner Meinung dem Buch sehr zuträglich gewesen.## ---- #Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); #Rindert Kromhout erzählt die Geschichte vom kleinen Esel, der schon groß sein möchte. Mama Esel möchte ihm beim Töpfchen-Gehen und beim Anziehn helfen: "Selber machen", sagt der kleine Esel nur. Die Illustratorin stellt dabei einen Esel vor, der unverkennbar einem zweijährigem Kind ähnelt. Seine Hufe haben sich im Jäckchen verfangen, der Löffel fliegt samt Essen durch die Luft, am Töpfchen nickt er fast ein und sein Bild für das Geburtstagsferkel ist eine "Krixi-Kraxi-Zeichnung".#Mama Esel akzeptiert aber, dass "er schon ein Großer ist" und so darf er sich mit seiner schönen Geburtstagszeichnung allein auf den Weg zum Ferkel machen. Die Reise wird lang und beschwerlich, er trifft auf den Affen, den Ziegenbock, das Meerschweinchen, den Dachs. Alle kümmern sich liebevoll um ihn, doch ohne die Mama Esel macht Reisen keinen Spaß. Selbstständigsein ist mühsam und macht müde, so legt er sich auf ein Fleckchen, wo es wunderbar weich ist und so riecht wie bei Mama Mama Esel wär keine richtige Mama, würden wir sie nicht auf der langen Reise des kleinen Esels stets in diskreten Verstecken entdecken, von wo aus sie beschützende Blicke auf ihren "großen Esel" wirft.#Empfehlenswert ab 2 Jahren.#UK Elisabeth Totschnig
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