Tote im Verhör

Bezeichnung Wert
Titel
Tote im Verhör
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Hellmut Butterweck
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Aufl.
Verlag
Ort
Wien
Jahr
Umfang
229 S.
ISBN10
3-85452-628-8
ISBN13
978-3-85452-628-5
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Tote im Verhör / von Hellmut Butterweck Drei Angeklagte stehen im Laufe des Jahres 1946 vor demselben Wiener Richter und beteuern ihre Unschuld. Nichts anderes als diese Tatsache verbindet sie. Der ehemalige Theatermann, der seine Mithäftlinge im KZ Auschwitz-Blechhammer als Blockältester gequält haben soll, der Feldarzt, dem Verrat an seinem Kommandeur vorgeworfen wird, und die Kunsthandwerkerin, die ihre jüdische Vermieterin auf dem Gewissen hat – sie kennen einander nicht und werden einander im Leben nie begegnen. Dennoch gibt es einen verborgenen Zusammenhang zwischen ihren Schicksalen. »Meine Fantasie sei ein Hund an der Leine der Wirklichkeit« – dieses Leitmotiv steht über Hellmut Butterwecks Roman, in dem er die drei Einzelschicksale zu einer Spurensuche verknüpft, die sich eng an reale Fakten hält und erst dort, wo das dokumentarische Material schweigt, die Fantasie einspringen lässt. Butterwecks Tatsachenroman bietet nicht nur ein beklemmendes Bild der historischen Schnittstelle zwischen dem Nationalsozialismus und der unmittelbaren Nachkriegszeit, sondern führt darüber hinaus vor Augen, wie mangelhaft die Justiz der jungen österreichischen Republik mit der Aufgabe zurande kam, im Schatten der Terrorjahre dem Einzelnen Gerechtigkeit zukommen zu lassen.