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      <marc:subfield code="a">Quelle: 1001 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Katrin Wexberg; #Annotation: Witziges Sach-Bilderbuch über Gelsen#Rezension: Am Sachbuchmarkt, so scheint es manchmal, gibt es eigentlich kein Thema, das es nicht gibt. Die Gelse aber (für alle nicht aus Österreich stammenden LeserInnen sind auf Vor- und Nachsatzpapier andere Bezeichnungen für dieses Insekt angeführt, vom schwedischen stickmygga bis zum süddeutschen Schnake) stellte da bislang eine Wissenslücke dar. So ungewöhnlich wie die Themenstellung ist auch die Erzählform dieses Bilderbuches, das im Rahmen einer Kooperation zwischen St. Nikolaus-Kindertagesheimstiftung, Wiener Dom-Verlag und Kinderbuchhaus im Schneiderhäusl, unterstützt vom Naturhistorischen Museum Wien, entstand. Denn hier berichtet nicht eine neutrale und allwissende Erzählinstanz, sondern vielmehr eine Gelse namens Gerda über die Eigenheiten ihrer Spezies. Um die feingliedrigen Hauptfiguren ästhetisch ansprechend ins Bild zu setzen, arbeitete die junge Illustratorin Laura Momo Aufderhaar mit aufwändigen Pflanzendrucken, die mit schlichten Zeichnungen kombiniert werden. Den im Plauderton von der Gelse selbst vorgetragenen Informationen werden bei den durchnummerierten Abbildungen in sachlicherem Ton noch weitere Aspekte hinzugefügt. Ob die Beliebtheitswerte von mosquito, sivrisinek und lamok durch dieses Buch signifikant ansteigen  man wird sehen. Für Gerda Gelse steht jedenfalls fest: Ich liebe euch alle!#FOLDER ÖKJB-Preis 2014: In anderen Sprachen nennt man sie mbu, myg oder uodai, auf gut österreichisch heißt sie Gelse. Autorin Heidi Trpak lässt eine besondere Stechmücke, die Gelse Gerda, in diesem ungewöhnlichen Sachbuch aus ihrem Leben erzählen  und von Schönheiten, die sonst wenig beachtet werden: "Wenn ich fliege, erzeugen meine Flügel ein wunderschönes Sirren. Ihr kennt mein Lied bestimmt. Ich singe es euch am liebsten zum Einschlafen vor." Um die feingliedrige Hauptfigur ästhetisch ansprechend ins Bild zu setzen, arbeitet die Illustratorin Laura Momo Aufderhaar mit aufwendigen Pflanzendrucken, die sie mit filigranen Zeichnungen und satten Farbflächen kombiniert. Den durchnummerierten Abbildungen sind Sachinformationen beigestellt, die Gerdas humorvollen Plauderton ergänzen. So wird Wissen vielfältig und künstlerisch ansprechend vermittelt.## ---- #Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Bettina Huber; #Zoologie der Stechmücken. (ab 5) (JN)#In diesem Kindersachbuch erzählt eine Gelse namens Gerda zoologische Einzelheiten aus dem Entwicklungszyklus der Stechmücken. Das Besondere daran: Der deutliche Lehrbuchcharakter, der in Form von Bildbeschriftungen und vielen zoologischen Fachausdrücken (inklusive deutscher Übersetzungen) zum Ausdruck kommt. Das klingt wenig einladend, ist aber interessanter, als man denkt, was hauptsächlich an den beeindruckenden Illustrationen liegt. Die Künstlerin hat die Insekten aus Linoldrucken von Blättern und Blüten nachgeformt, ohne dass dies auf den ersten Blick erkennbar wäre. So entsteht eine perfekte Illusion von einer Welt in der Welt, die dem Blick durchs Mikroskop nicht unähnlich ist - oder auch der Wahrnehmung der Gelsen entspricht? Was wissen wir Menschen schon!#Hilfreich für das Verständnis der Zoologie sind die hingekritzelten Vignetten menschlicher Anatomie, in denen die Künstlerin Analogien zwischen Insekten und Menschen sichtbar macht und Eselsbrücken baut. Das Buch gewann 2012 den Friedl-Hofbauer-Preis.## ---- #Quelle: Ohrenklick (http://www.ohrenklick.at/); #Auf "Ohrenklick" finden Sie Buchbesprechungen von Kindern als Audiostream.## ---- #Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); #Während im Sachbuch normalerweise eine neutrale Erzählhaltung von außen#eingenommen wird, erzählt hier sozusagen der Gegenstand selbst: Man nennt sie in#anderen Sprachen (so verrät das Vorsatzpapier) Mbu, myg, uodai: die Gelse. Gerda#Gelse berichtet aus ihrem Leben  und weiß dabei von Schönheiten zu berichten: "Wenn ich fliege, erzeugen meine Flügel ein wunderschönes Sirren. Ihr kennt mein Lied#bestimmt." Um die feingliedrige Hauptfigur ästhetisch ansprechend ins Bild zu setzen,#arbeitete die junge Illustratorin Laura Momo Aufderhaar mit aufwendigen Pflanzendrucken, die mit filigranen Zeichnungen kombiniert wurden.#*STUBE*##Über das Wetter zu jammern, ist in einem Sommer, in dem das Hochwasser nahtlos in die Hitzewelle übergeht (und ebenso schnell wieder zurück), irgendwie müßig. Eine Spezies jedoch profitiert enorm von dieser Kombination aus zuerst sehr feuchtem und dann sehr warmem Klima: Man nennt sie in anderen Sprachen (so verrät das Vorsatzpapier) Mbu, myg, uodai, oder auf gut österreichisch: Die Gelse. Um sie geht es in einem Sachbilderbuch, das im Rahmen des Projektes "lesen lieben lernen" der St. Nikolaus-Kindertagesheimstiftung entstanden ist und mit dem zum zweiten Mal verliehenen Friedl Hofbauer-Preis ausgezeichnet wurde. Während im Sachbuch normalerweise eine neutrale, fast allwissend wirkende Erzählhaltung "von außen" eingenommen wird, erzählt hier sozusagen der Gegenstand selbst: Gerda Gelse berichtet aus ihrem Leben, das anders als bei Menschen nur drei bis acht Wochen lang dauert  und weiß dabei von Schönheiten zu berichten, die sonst wenig beachtet werden: "Wenn ich fliege, erzeugen meine Flügel ein wunderschönes Sirren. Ihr kennt mein Lied bestimmt. Ich singe es euch am liebsten zum Einschlafen vor, sobald ihr das Licht ausgeschaltet habt. Dann winkt ihr mir immer so nett zu, bis ich einen guten Platz zum Stechen gefunden habe. Und wenn ihr dann eingeschlafen seid"  Ins Bild gesetzt wurden Gerda und ihre Einzelteile von der jungen Illustratorin Laura Momo Aufderhaar, deren Teilnahme an der Sommerschule für Kinderbuchillustration 2010 von der STUBE mit einem "Krötenstipendium" gefördert wurde. Erarbeitet wurden ihre Illustrationen im Rahmen der Sprungbrett-Woche 2012, in der mehrere Illustrator_innen zum Text von Kindergartenpädagogin Heidi Trpak Bilder erarbeiteten   wie Gerda auch aussehen hätte können, zeigt die Ausstellung aller dort entwickelten Illustrationsvarianten, die noch bis 21. Juli im Kinderbuchhaus im Schneiderhäusl zu sehen ist. Das künstlerische Mittel der Wahl war in diesem Fall der Pflanzendruck, dessen Ablauf auf einem dem Buch beigelegten Plakat ganz genau erklärt wird und Lust zum selbst Ausprobieren macht: Aus den feinen Linien von Salbeiblättern entstehen zarte Flügel, aus Haselnuss-Kätzchen ein Gelsen-Körper und aus der Ahornfrucht besonders grazile Stechmücken. Neben dem faszinierenden Detailreichtum dieser Drucke ist es besonders die satte Farbgestaltung, die die jeweiligen Doppelseiten so besonders macht (und auf raffinierte Weise auch in die Typographie integriert ist). Den Sachbuch- und damit Wissensvermittlungscharakter unterstreichen schließlich neben Gerdas im Plauderton vorgetragenen Selbstoffenbarungen Sachinformationen, die den durchnummerierten Abbildungen beigestellt sind. So ist es diesmal kein üppiger Schmöker, sondern ein Buch mit unbestritten großer Alltags-, aber auch Urlaubsrelevanz, mit dem die STUBE einen schönen und erholsamen Sommer wünscht  und denken Sie in langen qualvollen Sommernächten immer daran, was Gerda so versöhnlich sagt: "Aber nicht, dass ihr denkt, wir würden euer Blut fressen! Wir Weibchen brauchen das Blut zum Eierlegen. Ansonsten ernähren wir uns von leckerem Blütennektar. Wir sind sozusagen fast Vegetarier."#Kröte des Monats#*STUBE* Kathrin Wexberg## ---- #Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); #Autor: Anita Lehner; #Acht Tage alt und zwei Milligramm schwer ist Gerda Gelse, die Ich-Erzählerin dieses ungewöhnlichen Sachbuchs - schon richtig erwachsen. Gerda ist Vegetarierin und braucht das Blut der Menschen nur fu?r die Entwicklung der Eier. Sie versucht uns fu?r ihr wunderschönes Sirren ebenso zu begeistern, wie fu?r ihre sommerlichen Paarungstänze. Das Leben von Gerda dauert nur drei bis acht Wochen. Heidi Trpak lässt uns erzählend und zugleich informativ an diesem Wunder der Natur Anteil nehmen. Und weil die Augen der Menschen leider nicht gut genug sind, um festzustellen, wie wunderschön die Flu?gel und wie grazil die Beine dieser Insekten sind, hat die Illustratorin diese mit Pflanzendrucken auf groß gewalzten Farbflächen festgehalten und durch kleine lexikalische Einträge ergänzt. Stechmu?cken sind ein wichtiges Glied in der Nahrungskette von nun an halten wir ihren Kindern die Daumen, dass sie nicht von Fröschen und Fischen gefressen werden. Dass es Gelsen fast u?berall auf der Welt gibt, zeigen ganz nebenbei die unterschiedlichen sprachlichen Bezeichnungen auf dem Vorsatzblatt. Als Draufgabe zum Buch gibt es ein Poster, das dazu anregt, mit Kindern Mu?cken zu drucken.#Bis bald, Gerda!</marc:subfield>
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