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      <marc:subfield code="a">Der zweite Fall für Major Schäfer. (DR) Noch hat Schäfer den letzten Fall, der ihn zurück in seinen Heimatort Kitzbühel gebracht hatte, nicht so recht verdaut. Aufgrund von Depressionen und Angstzuständen wurde er für längere Zeit beurlaubt. Kaum zurück an seinem Arbeitsplatz in Wien, wird er schon unter Druck gesetzt: Innenminister und Polizeipräsident wünschen sich endlich einen Anstieg der Aufklärungsrate. Da aber gleichzeitig Personal gekürzt wurde, geht das nur, indem in Zukunft bei Todesfällen mehr geraten als ermittelt wird. Und die beiden toten Frauen, beide ertrunken, eine in der Donau, die andere unter seltsamen Umständen in ihrer Badewanne, sollen deshalb ohne viel Federlesens als Selbstmord abgehakt werden. Auch der Fall des toten Junkies scheint klar: Tod durch Überdosis. Doch die Obrigkeit hat die Rechnung ohne den sturen Schäfer gemacht. Als er nicht nur von Mord ausgeht, sondern schließlich davon überzeugt ist, dass hier ein Serientäter am Werk ist, der seine Opfer nach dem Muster deutscher Spielkarten aussucht, hat selbst sein geduldiger Assistent Bergmann so seine Probleme, Schäfers Theorien zu folgen. Keineswegs ohne Fehl und Tadel, aber als Persönlichkeit durch und durch überzeugend, braucht Major Schäfer den Vergleich mit prominenten Kollegen wie Polt oder Brenner nicht zu scheuen. Auch die Geschichte selber ist stimmig und bietet einige Überraschungen. Aufgelockert wird alles mit einer tüchtigen Portion Schmäh. Insgesamt ein gelungener Beweis dafür, dass die österreichische Krimiszene einiges zu bieten hat. Allen Bibliotheken sehr zu empfehlen.</marc:subfield>
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