Mees macht Geschichten

Bezeichnung Wert
Titel
Mees macht Geschichten
Verfasserangabe
Assen, Klaas van
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Innsbruck
Jahr
Umfang
[142] S.
ISBN10
3-85197-372-0
ISBN13
978-3-85197-372-3
Schlagwort
Annotation
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Jutta Kleedorfer; Annotation: Eine Adoleszenzgeschichte, in der ein Zwölfjähriger versucht mit der Schuld seines Vaters klarzukommen, sie zu sühnen und seinen Weg zu gehen. Rezension: Der zwölfjährige Mees ist ein begabter Geschichtenerzähler, der auf diese Weise die Aufmerksamkeit seiner Mitschüler auf sich lenkt, so z.B. mit einem Referat über eine historische Sturmkatastrophe, bei der ein Fischer seinen Sohn zur tödlichen Ausfahrt zwingt. Genau diese Situation erlebt Mees selbst, als sein eigener Vater sich betrunken ans Steuer setzt und einen Buben schwer verletzt. Unter dem Vorwand, den Unfall für die Schülerzeitung zu recherchieren, besucht Mees das Unfallopfer. Zwischen den beiden entsteht eine Art Freundschaft, die jedoch abrupt endet, als Mees überführt wird, es nicht ehrlich zu meinen und selbst nur Geschichten zu machen. Mit Hilfe seines Großvaters findet Mees jedoch einen Weg, seinen Freund wiederzugewinnen und zu sich selbst zu finden. Diese Adoleszenzgeschichte zum Thema "Schuld und Sühne" wird in 15 knappen Momentaufnahmen ganz aus der Innensicht des Protagonisten erzählt. Auf diese Weise gelingt es, einen so komplexen Spannungsbogen von historisch belegtem Unrecht eines Vaters an seinem Sohn bis zur aktuellen Erzählgegenwart als eine Entwicklungsgeschichte zu gestalten, in der ein junger Mensch sich von zorniger Rebellion gegen und Verachtung für seinen Vater zu einem jungen Erwachsenen wandelt, der um die Brüchigkeit menschlicher Beziehungen und die Notwendigkeit ständigen Neubeginnens weiß. ---- Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Senta Kapoun; Nicht immer klappt alles so, wie man es möchte. Und es ist längst nicht alles gelogen, was man verkehrt angeht. (JE) (ab 11) Mees (12) nimmt gern den Mund voll, klopft gern Sprüche und schreibt Geschichten für die Schülerzeitung. Trotzdem ist er nicht besonders beliebt. Als sein Vater ein Boot kaufen will und danach etwas zu viel trinkt, erlebt Mees mit, wie der Vater einen die Straße querenden Radfahrer anfährt. Trotz des Schocks ruft Mees mittels Handy sofort Hilfe herbei. Um die Schuld seines Vaters ein wenig zu lindern, besucht er den betroffenen Jungen im Krankenhaus. Die Annäherung ist nicht einfach, doch werden Mees und Simon schließlich Freunde. Es ist nicht leicht, Erwachsene zu verstehen, wenn man mit sich selbst auch nicht ganz zurechtkommt. Das scheinbar locker geschriebene Buch leistet unbemerkt Hilfestellung. Zwei durch häusliche Verhältnisse (Ehekrachs wegen Trunksucht des Vaters, geschiedene Ehe) sich immer mehr in sich selbst zurückziehende Buben finden in einer Freundschaft zusammen, die sie zu Toleranz und Einsicht führt. - Intelligentes, leicht zu lesendes Buch, das in "ganz normalen" Familien spielt.
BEMERKUNG
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band