Heiden, Christen, Juden und Muslime
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Heiden, Christen, Juden und Muslime
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| Untertitel |
eine Geschichte der Religionen in Österreich
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| Verfasserangabe |
Ehrlich, Anna
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Ort |
Wien
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| Jahr | |
| Umfang |
280 S.
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| ISBN10 |
3-85002-682-5
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| ISBN13 |
978-3-85002-682-6
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Karl Krendl;
Ein Überblick über Bedeutung und Geschichte der Religionen auf österreichischem Territorium. (PR)
Ziel dieses Buches sei es, so die Historikerin Anna Ehrlich, überkonfessionell und unpolitisch den Glauben der ÖsterreicherInnen in ihrer Geschichte darzustellen und damit hinzuweisen, dass die freie Religionsausübung auch in Österreich lange nicht selbstverständlich war. Beginnend mit vorchristlichen religiösen Traditionen, den Anfängen der Christianisierung und den Entwicklungen der Kirche mit ihren Glanzpunkten und Missständen - nicht zuletzt im Verhältnis zu Judentum und Islam -, beschreibt die Autorin in weiterer Folge die Abläufe von Reformation und katholischer Reform, die Auseinandersetzung mit den Osmanen, die Auswirkungen des Toleranzpatents Josephs II. sowie das Verhältnis von Kirche und Staat in der ersten Republik (Ständestaat) und der NS-Zeit bis hin zur definitiven Trennung beider Einflusssphären in der zweiten Republik. Das populärwissenschaftlich verfasste Überblickswerk, welches angesichts des umfangreichen Themas mitunter undifferenziert bleibt, zeigt jedenfalls auf, dass die Religionen ein wesentliches Element in der Geschichte Österreichs waren und - mit ihren heute 14 anerkannten Religionsgemeinschaften - noch immer sind und der Weg zur freien Religionsausübung hart erkämpft werden musste.
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Quelle: Bücherschau (Büchereiservice des ÖGB) (http://www.buecherei.at/);
Autor: Peter Prochazka;
Anna Ehrlich ist Historikerin, die auch Stadtführungen zu speziellen Themen Wiens macht. Diese Tätigkeit kommt ihr beim Schreiben ihrer Bücher eindeutig sehr zugute, denn sie weiß dadurch, wie man interessant, informativ und abwechslungsreich schildert. Hat sie auf diese Weise schon Medizingeschichte und Josephine Mutzenbacher dem Leser nahegebracht, tut sie es diesmal mit der Religionsgeschichte Österreichs.
Der Band ist natürlich für ein breiteres Publikum gedacht, das heißt aber nicht, dass es nicht durchaus fundiert wäre. Angefangen von der Urzeit und den spärlichen Relikten religiösen Lebens auf dem Boden des späteren Österreich bis zur Gegenwart ist alles Wichtige zum Thema vertreten. Naturgemäß nimmt die Katholische Kirche den weitaus größten Raum bei der Darstellung ein, dennoch sind auch die anderen Glaubensbekenntnisse in angemessener Weise beschrieben. Selbst sogenannte Sekten und kleine Glaubensgemeinschaften wie die Zeugen Jehovas finden ihren Platz im Buch.
Anna Ehrlich ist es beim Schreiben des Bandes offensichtlich ein großes Anliegen gewesen, einen neutralen und ausgewogenen Standpunkt einzunehmen. Sie stellt auch gleich zu Beginn klar, wie wichtig es ist, dass wir heute in einem Land leben, in dem jedermann die freie Ausübung seines Glaubens garantiert ist - ein Umstand der ja leider nicht immer so war. Die Verfolgungen bestimmter Gruppierungen in der Vergangenheit werden unvoreingenommen dargestellt.
Ein sehr empfehlenswertes Buch, durch zahlreiches Bildmaterial aufgelockert, gut und kompetent geschrieben. Für alle Büchereien gut geeignet.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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| Illustrationsangaben |
Ill.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Haydn-Bibliothek Hainburg |
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