Sherlock Holmes und das Geheimnis von Mayerling

Bezeichnung Wert
Titel
Sherlock Holmes und das Geheimnis von Mayerling
Verfasserangabe
Gerhard Tötschinger
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Wien-München
Jahr
Umfang
259 S.
ISBN13
978-3-85002-657-4
Annotation
Britischer Meisterdetektiv in den (Un-)Tiefen österreichischer Kulturgeschichte. (DR) In seinem aktuellen Roman schickt Gerhard Tötschinger den großen englischen Detektiv Sherlock Holmes und seinen Assistenten Dr. Watson bereits zum zweiten Mal nach Österreich. Watson erreicht ein Hilferuf seines ehemaligen Schulkameraden aus Wien, Heinrich Schellenberg, woraufhin die beiden Spürnasen unverzüglich nach Österreich reisen. Schellenberg, der vermutet, dass eine Verschwörung gegen das österreichische Kaiserhaus und ein Attentat auf den Thronfolger Kronprinz Rudolf geplant ist, bittet den berühmten Detektiv um seine Unterstützung bei der Vereitelung des hinterlistigen und folgenschweren Mordkomplotts. Nach einigen ungeklärten Morden mit geköpften Leichen im Naturhistorischen Museum und beim Fenster hinausgeworfenen Dienstmädchen und etlichen anderen gefährlichen und höchst turbulenten Situationen gelingt es Holmes und Watson, die Urheber des Mordplanes zwar zu entdecken, allerdings können sie den Anschlag auf den Thronfolger nicht verhindern und die Tragödie von Mayerling nimmt unaufhaltsam ihren Lauf. Auch wenn der Autor auf meist sehr unterhaltsame und geschickte Weise die fiktive Geschichte rund um die britische Kultfigur Sherlock Holmes mit einem kulturgeschichtlich gut recherchierten und realistisch dargestellten Kolorit des k. u. k. Österreichs des 19. Jahrhunderts verquickt, so enttäuscht das Buch streckenweise durch allzu unglaubwürdige und bizarre Szenen, die leider des Öfteren den Eindruck eines einfach gestrickten Trivialromans erwecken. Ein paar Stunden unterhaltsamer Lektüre und ein breit gestreutes Spektrum kulturhistorischer Informationen sind aber allemal garantiert. *bn* Barbara Tumfart