Children of Blood and Bone
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Children of Blood and Bone
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| Untertitel |
Goldener Zorn
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| Verfasserangabe |
Adeyemi, Tomi
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Reihe | |
| Reihenvermerk |
Band 1
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| Verlag | |
| Ort |
Frankfurt am Main
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| Jahr | |
| Umfang |
622 S.
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| ISBN10 |
3-8414-4029-0
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| ISBN13 |
978-3-8414-4029-7
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| Band |
Band 1
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Anita Ruckerbauer;
Der Auftakt zu einer Trilogie, die - wie der Titel schon vorwegnimmt - an Blut, Knochen und Grausamkeiten nicht spart. (ab 16) (DR)
Als Zélie noch ein Kind war, ließ der machtgierige König von Orïsha alle erwachsenen Majis töten, darunter auch ihre Mutter. Denn die Majis verfügten über mächtige Magie, die der König als gefährliche Bedrohung empfand. Seither werden die schwarzhäutigen, weißhaarigen Majis als Meden bezeichnet und ständig Opfer von Schikanen und Gräueltaten.
Die Tochter des Königs, Amari, kann mit der grausamen Gewaltherrschaft ihres Vaters nicht länger leben. Sie stiehlt eine magische Schriftrolle und flieht aus dem Schloss.
In einem Dorf trifft sie auf Zélie, die ihr nach anfänglichem Misstrauen weiterhilft. Die Schriftrolle weckt Zélies magische Kräfte. Zélie könnte die Magie zurück nach Orïsha bringen und so macht sie sich mit ihrem Bruder Tzain und Amari auf den Weg. Sie haben nicht viel Zeit, denn Amaris Bruder Inan, der verzweifelt um die Anerkennung seines Vaters ringt, ist ihnen dicht auf den Fersen. Doch dann muss Inan erkennen, dass auch in ihm Magie entfacht wurde, allmählich kommen auch ihm Zweifel am Tun seines Vaters.
Als reine Fantasygeschichte weist der Roman doch einige Schwächen auf. Fast alle Protagonisten agieren vor allem impulsiv, logisches Handeln sucht man meist vergebens. Es wird gemordet und gefoltert bis zum Abwinken, Dörfer werden verbrannt. Immer wiederkehrende Themen sind Schuldzuweisungen und Gewissensbisse der HeldInnen, oft an Geschehen, die ohnehin außerhalb ihres Einflusses liegen. Manchmal hat man den Eindruck, dass die Autorin selber nicht so richtig weiß, wie die Geschichte weitergehen soll: Die Heldin hat nur mehr wenig Zeit, ein bestimmtes Ritual durchzuführen. Deshalb düst sie in dem Land ohne Technik in einem Highspeed-Motorboot auf eine Insel, wenige Kapitel vorher war von Galeeren mit Ruderern die Rede. Ach ja, die obligate Liebesgeschichte darf natürlich auch nicht fehlen. Das ewige Hin und Her dabei (kann man ihm/ihr wirklich trauen?) ist mit der Zeit, zumindest für mich, eher nervig als spannend.
Um den Erstlingsroman der jungen Amerikanerin mit nigerianischen Wurzeln entstand in den USA ein regelrechter Hype - Platz 1 in den New York Times, die Verfilmung ist fix. Das Setting ist zugegebenermaßen ungewöhnlich, die Geschichte spielt in einem von Afrika inspirierten Land, die Personen sind Schwarze, die Götter stammen aus der afrikanischen Mythologie, die Beschwörungsformeln sind auf Yoruba zu lesen, Santería und Candomblé (eine afro-brasilianische Religion, die auch in Amerika zu finden ist) kommen ebenfalls vor.
Die Autorin hatte aber keineswegs die in Afrika immer wieder aufflammenden Bürgerkriege im Sinn. In ihrem Nachwort weist sie auf die zahlreichen Schwarzen hin, die bei willkürlichen Polizeieinsätzen ums Leben kamen. Vielleicht ist die Euphorie in den USA durch die Botschaft erklärbar, dass endlich etwas gegen die Polizeiwillkür unternommen werden muss.
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| BEMERKUNG |
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Bibliothek Tarrenz |
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