Erzähl mir von der Liebe
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Erzähl mir von der Liebe
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Beate Teresa Hanika
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Frankfurt, M.
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| Jahr | |
| Umfang |
159 S.
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| ISBN10 |
3-8414-2101-6
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| ISBN13 |
978-3-8414-2101-2
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| Annotation |
Annotation: Entwicklungsroman im Modelmilieu Rezension: Die Welt, die das junge Model Leni bewohnt, besteht aus glamourösen Partys und schäbigen Appartements, sie macht glückstrunken und besonders, aber schert sich kein bisschen um die Menschen hinter den parfümierten Makellosigkeiten. Ein Körper gilt in dieser Welt noch nicht mal dann als schlank, wenn schon die Rippen sichtbar sind, und wenn man sich erdreistet, über die Jahre ein wenig älter zu werden, hat man eigentlich schon verloren. Es ist eine Welt, die als präziser Gegenentwurf zu Lenis ländlicher Kindheitswelt betrachtet werden könnte, jener rotwangigen Idylle, in der alles irgendwie echt war und beinahe gültig. Aber schon auf den zweiten Blick wird klar, dass Leni nicht ohne Grund aus eben diesem Leben geflüchtet ist. Denn auch hier galt es nur, Rollen zu erfüllen und den Menschen, der man war, aus allem herauszuhalten. Beate Teresa Hanika springt in ihrem Roman gekonnt zwischen beiden Welten hin und her und beschränkt sich auf kleine Episoden, die die Lebensvarianten ihrer Protagonistin wahrscheinlich greifbarer machen als eine dicke Romantrilogie. Und durch alle Episoden, alle Reflexionen zieht sich immer wieder die eine große Frage: Wie kann man in all dem echte Liebe finden? Nur schwerlich, suggeriert die Autorin, man muss schon eine Welt weiterziehen, dann stehen die Chancen zumindest nicht schlecht. Hanika öffnet ihrer Heldin die Tür dorthin. Setzt ihr den jungen, schönen Levi ins Herz. Und wartet. Nach "Rotkäppchen muss weinen" hat Hanika erneut einen hervorragenden Roman vorgelegt, ein Buch, dessen Sprache fast lyrisch, immer sehnsuchtsvoll und manchmal sogar hart ist, aber selbst das auf eine weiche Art. Die Kraft ihrer Heldin Leni lässt Hanika ganz allmählich anschwellen. Aber zum Schluss ist diese Kraft groß genug, um auch den eigentlichen Menschen Leni wieder sichtbar zu machen. Das süßliche Ende mag irritieren, die Autorin zieht sich aber geschickt aus der Affäre und lässt offen, ob der Ausgang der Geschichte von der Protagonistin wirklich erlebt oder nur imaginiert wird. So oder so, ein hoffnungsvolles Weiterziehen ist es allemal.
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Öffentliche Bibliothek Enns |
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