Robinson
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Robinson
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| Verfasserangabe |
Sís, Peter
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Hildesheim
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| Jahr | |
| Umfang |
[48] S.
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| ISBN10 |
3-8369-5697-7
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| ISBN13 |
978-3-8369-5697-0
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Birgit Stessl;
Ein kleiner Bub lernt, wie er mit einer Kränkung umgehen kann und sie zu etwas Positivem macht. (ab 4) (JD)
In der Schule findet ein Kostümfest statt. Eigentlich will Peter ja als Pirat gehen, genauso wie alle seine Freunde. Da er aber Robinson Crusoe so mag, überredet ihn seine Mutter, als seine Lieblingsfigur zu gehen. Mit stolzgeschwellter Brust kommt Peter am nächsten Tag in die Schule, voller Neugier, was seine Freunde sagen werden. Doch diese lachen ihn nur aus. Peter ist gekränkt und will nur noch weg - heim ins Bett. Dort tragen ihn seine Träume fort auf eine unbekannte, geheimnisvolle Insel, weit weg von allem Alltäglichen. Plötzlich schlüpft er selbst in die Rolle von Robinson Crusoe und muss sich auf der fremden Insel bewähren. Diese wird schon bald zu seinem Zuhause, seinem Zufluchtsort.
Nach einiger Zeit kommen auch die Piraten auf seine Insel. Das ist aber in Ordnung, denn Peter ist jetzt bereit, ihnen zu verzeihen.
Der vielfach ausgezeichnete Autor Peter Sís hat mit seinem neuesten Bilderbuch einen fantastischen Schatz geschaffen. Das Buch kommt mit wenig Text aus, auf jeder Seite stehen die Illustrationen im Mittelpunkt.
Viele Darstellungs-Varianten kommen dabei zum Einsatz (das Spiel mit Hell und Dunkel, Bild im Bild, vier Bilder nebeneinander, Comic-Stil uvm.). Spannend ist auch der stetige Wechsel der Perspektive. Einmal sieht man eine Detailaufnahme von Peter, dann wieder das ganze Geschehen aus der Vogelperspektive, anschließend wieder "viele" Peters (also Peter mehrmals abgebildet) bei allen Tätigkeiten, die er auf der Insel verrichtet. Die Zeichnungen mit Peters Mutter erinnern darüber hinaus aufgrund der Art der Figurendarstellung und der Terrakotta-Farbe an altägyptische Wandmalereien.
Das Buch eignet sich hervorragend zum gemeinsamen Anschauen und Entdecken und zeigt zudem den Wert der Versöhnung und die Kraft der Fantasie auf.
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Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp);
Autor: Martina Koler;
Der in der Tschechoslowakei geborene und in Amerika lebende Künstler Peter Sís legt seinem neuen Bilderbuch ein autobiographisches Erlebnis zugrunde. Als Schüler wollte er sich mit seinen Freunden für ein Kostümfest als Pirat verkleiden. Seine Mutter aber stimmte ihn um und nähte ihm ein Robinson-Kostüm, für das er von seinen Mitschülern verspottet wurde. Auf der ersten Doppelseite sind zehn comicartige Zeichnungen zu sehen, die das Lieblingsspiel des kleinen Peter und seiner Freunde veranschaulichen: Wir spielen immer Piraten. Das Meer ist unser Reich. In der Folge erinnert sich Sís an ebendieses Kindheitsereignis. In großen, zumeist einseitigen Zeichnungen lässt er Revue passieren, was damals geschehen war: Der Wunsch, sich als Pirat zu verkleiden. Die Mutter, die ihm ein Robinson-Kostüm näht. Der Weg zur Schule und zum Kostümfest. Das böse Erwachen, als seine Schulkameraden ihn hänseln und verlachen. Der Rückzug. Dann plötzlich doppelseitige Illustrationen: Der kleine Peter fiebernd im Bett, unter der Nachttischlampe die Ausgabe von Defoes Robinson Crusoe, am Boden verstreut Teile des Kostüms. Dann wird er von einem Fiebertraum in eine Welt davongetragen, die spannender und aufregender nicht sein könnte. Aus dem Buch wird ein Segel, auf dem kleinen Boot sitzt der kleine Junge mit seinem Hasen, segelt über das Meer, erreicht eine einsame Insel. Taucht ein in eine fantastische Welt, umringt von fremden Pflanzen und Tieren, alleine. Der Junge wird selbst zum Abenteurer, baut sich und seinem Begleiter einen Unterschlupf, trägt Robinson-Kleider, arbeitet und schließt Freundschaft mit den Tieren. Er fühlt sich stark und mutig, hat aber doch Sehnsucht nach seinen Freunden: Aber ich halte immer Ausschau nach Piraten. Langsam ziehen sich Meer, Insel, Pflanzen und Tiere zurück und das Kind erwacht in seinem Zimmer, wo seine Freunde - die Piraten - zu Besuch kommen. Ein kurzer, aussagekräftiger Text, durchgehend in Großbuchstaben geschrieben, begleitet die kunstvollen Illustrationen, die je nach Stimmung in Technik, Farbgebung und Stil variieren. Zuerst skizziert der Künstler in hellen, freundlichen Farben und zarten Zeichnungen die Vorfreude auf das Kostümfest, um dann in düsteren Grau-Blau-Tönen Enttäuschung, Schmach und Angst auszudrücken. Erst als sich der kleine Junge auf die einsame Insel flüchtet, werden die Farben wieder freundlicher. Sie nehmen an Strahlkraft zu, je sicherer und mutiger sich der kleine Robinson fühlt. Der Pinselstrich erinnert nun an Chagalls Gemälde und lehnt sich thematisch eng an Sendak "Wo die wilden Kerle wohnen" an. Auf der letzten luftig leichten, fein strichlierten und in blassen Farbtönen gehaltenen Zeichnung aber schwebt der kleine "Robinson" mit seinen Piraten-Freunden in einem Heißluftballon über der Stadt, bereit zu neuen Abenteuern. Ein Bilderbuch, das die Ängste und Gefühle von Heranwachsenden ernst nimmt, die Magie und Fantasie als wichtigen Schutzraum emporhebt und an die große Bedeutung von Freundschaft glaubt.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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| Illustrationsangaben |
überw. Ill.
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| Antolin |
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Haydn-Bibliothek Hainburg |
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