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Friedhofstraße 43

Bezeichnung Wert
Titel
Friedhofstraße 43
Untertitel
Band 1 ; Gespenster gibt es doch!
Verfasserangabe
Kate Klise. Ill. von M. Sarah Klise. Aus dem Amerikan. von Nina Schindler
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Hildesheim
Jahr
Umfang
151 S.
ISBN13
978-3-8369-5321-4
Annotation
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Franz Lettner; #Alles fängt damit an, dass der abgehalfterte Kinderbuchautor Ignaz B. Griesgram nach Jahrzehnten Schreibblockade aus Geldnot einen weiteren Band seiner früheren Erfolgsserie "Geisterbezwinger" schreiben muss. Dass er in der alten Villa, in der er sich diesbezüglich einmietet, nicht nur mit einem kleinen, von seinen Eltern verlassenen Jungen konfrontiert wird - er hasst Kinder! -, sondern auch mit einem knapp hundert Jahre alten Gespenst, ist seiner ohnehin schlechten Laune nicht gerade zuträglich, erweist sich gegen Ende des ersten Bandes hin aber als absoluter Glückstreffer. Ist doch der Junge ein begabter Zeichner und das Gespenst als Ghostwriterin deutlich erfolgreicher als als Autorin illustrierter Briefromane, die sie seinerzeit nicht einmal an den Verleger gebracht hat. Weswegen sie ja auch rumspukt. Vielleicht war sie auch nur ihrer Zeit voraus, was den gegenwärtigen Erfolg der vorliegenden Serie bei Gerstenberg, die eben um einen Band erweitert wurde, erklären würde. Schließlich handelt es sich dabei eben auch um illustrierte Briefromane.#Den Urheberinnen ist mit der Serie etwas Ungewöhnliches gelungen: Sie bedienen hervorragend das Unterhaltungsgenre Gespenstergeschichte und machen zugleich eine nicht ganz einfache Erzählform schon sehr jungen LeserInnen zugänglich. Denen kommt auch entgegen, dass die Bücher der Serie weniger gruselig denn komisch sind. Das beginnt bei den Namen der beteiligten Figuren - neben Griesgram gibt es noch einen Bibliothekar namens Balsam, der Junge heißt Severin Hoffnung und das Gespenst Olivia C. Spence, schnell und amerikanisch gesprochen klingt das nach "I love Suspense", - setzt sich fort im schrägen Ton der Briefe und in der liebevollen Gestaltung der Doppelseiten aus dem "Schauderburger Anzeiger", neben den Briefen die einzige Textsorte der Bücher, die natürlich auch mit Zeichnungen des Jungen versehen sind. Nina Schindler hat als Übersetzerin ganze Arbeit geleistet, auch wenn die Verlegerin Bessie Seller an die originale Page Turner nicht herankommt. Aber das liegt an der deutschen Sprache und nicht an der Übersetzerin. Richtig kluge Unterhaltungsliteratur für geübte LeserInnen ab 7.## ---- #Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Cornelia Gstöttinger; #Lustige Gespenstergeschichte in liebevoller Aufmachung und origineller Erzählweise. (ab 10) (JE)##Kinderbuchautor Ignaz B. Griesgram - jawohl, der Name kommt nicht von ungefähr - mietet für den Sommer die in dem Städtchen Schauderburg gelegene viktorianische Villa in der Friedhofstraße 43 in dem Glauben, einen geeigneten Rückzugsort für das Verfassen des 13. Bandes seiner Geisterbezwinger-Serie gefunden zu haben. Was Griesgram jedoch nicht weiß: Das heruntergekommene Herrenhaus mit seinen 32 ½ Zimmern ist alles andere als unbewohnt. Der 11-jährige Severin Hoffnung, zurückgelassener Sohn der Hauseigentümer, möchte den grantigen Alten schnellstens loswerden. Oliva C. Spence, seit 97 Jahren tot und nun ein "bezauberndes Gespenst", genießt es jedoch, den egomanen Schriftsteller mit nächtlichem Klavierspiel und ausgiebigem Türenknallen auf die Palme zu bringen. Da kann es schon mal zu einem kleinen Unfall mit einem Kronleuchter kommen... Die anfängliche Feindseligkeit auf beiden Seiten könnte sich jedoch in Wohlgefallen auflösen: Denn Olivia kann nicht nur hervorragend kochen, sie beweist auch schriftstellerisches Talent - etwas, woran es Griesgram derzeit mehr als mangelt...#Die vergnügliche Geschichte erschließt sich den LeserInnen aus dem Briefwechsel der Figuren und aus eingefügten Zeitungsberichten - eine raffinierte Erzählweise, die für Witz und Spannung sorgt. Die Illustrationen von M. Sarah Klise geben dem Buch eine humorvolle und angenehm gruselige Note, witzig auch die Hauspläne am Vorsatzpapier. Sehr empfehlenswertes, kurzweiliges Lesevergnügen mit Gespenster-Bonus, das auch weniger versierten LeserInnen ab 10 gefallen wird. Die eingangs abgedruckte Gespensterwarnung sollte wohl eher folgenden Wortlaut haben: Seid gewarnt! Ihr werdet das Buch viel zu schnell ausgelesen haben und voller Freude auf die Fortsetzung warten. Allen Büchereien sehr zu empfehlen.## ---- #Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); #Autor: Isabella Costantini; #Eine ungewöhnliche Art, ein Buch zu schreiben. Das Kinderbuch:" Gespenster gibt es doch!" ist in Briefform geschrieben, d.h. alle Figuren schicken sich Mitteilungen und Zeichnungen per Post zu. Es entsteht ein toller, witziger und verrückter Roman in Briefform. Der berühmte Kinderbuchautor Ignaz B. Griesgram mietet für den Sommer ein Haus in der Friedhofstraße 43, um dort endlich den 13. Band seiner Geisterbezwinger-Serie zu schreiben. Die Immobilienmaklerin Anita Billiger, schickt ihm eine Reihe von Häusern, die zur Miete angeboten werden. Aber vor dem Haus in der Friedhofstraße rät sie dem Buchautor ab. Aber wie es so ist, entscheidet sich Herr Griesgram genau für dieses Haus. Zu spät! In diesem Haus wohnt bereits jemand: ein elfjähriger Junge mit seiner Katze und ein Gespenst! Es heißt Olivia und ist 190 Jahre alt und quicklebendig. Und so nimmt es seinen Lauf, dass.Ein absolutes Muss für alle Gespensterliebhaber und Bücherfreunde! (ab8)
Antolin Antolin Klasse: 5 Zum Antolin Quiz

Enthalten in

Gesamtwerk Friedhofstraße 43