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      <marc:subfield code="a">Das Luftkind</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Wie die Liebe zwei Menschen beinahe ein Jahrhundert lang verbindet. (DR) "Friederike von Rützow war siebzehn, als sie in den Roggen geriet." So der Beginn dieser Erzählung, die Schwangerschaft im Jahre 1923, das adelige Fräulein und sein empörter Vater. Freda, die eigentlich Friederike heißt, soll im Kloster auf den rechten Weg zurück gedrängt werden, behauptet das Fräulein doch, von einem fremden Streuner durch Gewalt geschwängert worden zu sein. Ihr Kind, das sie nach der Geburt lediglich eine Stunde im Arm halten darf, trägt sie als "Luftkind" in ihr imaginäres Familienalbum ein, blättert täglich in ihrer Sehnsucht. Dass ihr einstiger Fehltritt während der NS-Zeit ein Menschenleben rettet, tröstet Freda, lässt sie abermals schwanger - "Vater unbekannt" - zurück. Doch diesmal trägt Freda einen Lebensentwurf für sich und ihr Kind in sich. Die Autorin gestaltet die Gefühlsräume ihrer Protagonisten/innen gemütlich aus, mancher düsteren Vertäfelung stellt sie einen Kerzenleuchter zur Seite; fest hält sie die Erzählstränge in der Hand, lässt die Heldin um ihre Identität ringen ohne sie jemals ernsthaft loszulassen. Die Welt ist dramatisch und gefährlich, aber mit gutem Teppichboden ausgelegt. *bn* Christina Gastager-Repolust</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">239 S. ; 20 cm</marc:subfield>
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