Mosaik Bibliothek Öffentliche Fachbibliothek für Heilpädagogik

Kontakt und Öffnungszeiten

Selbstbestimmen

Bezeichnung Wert
Titel
Selbstbestimmen
Untertitel
Gehirnforschung und die Frage: was sollen wir tun?
Verfasserangabe
Manfred Spitzer
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Auflage
Nachdruck
Verlag
Ort
Heidelberg
Jahr
Umfang
XVII, 426 Seiten
ISBN13
978-3-8274-2081-7
Schlagwort
Annotation
Menschen handeln und bewerten dauernd. Und beides treibt uns umdauernd, denn wir müssen uns beständig entscheiden: Ob Wurst- oder Käsebrot, Urlaub oder Rente, Gut oder Böse. Und zuletzt gibt es nichts Gutes, außer man tut es: Entscheidungen müssen in die Tat umgesetzt, sie müssen zu Handlungen werden. Nachdenken allein führt zu gar nichts. Worauf aber sind unsere Bewertungen gegründet? Wie entscheiden wir uns? Was treibt uns beim Handeln an? Kurz: Wie bestimmen wir, was wir tun und vor allem: Was sollen wir tun? In diesem Buch über Gehirnforschung geht es nicht um schnelle Antworten zu Selbstdisziplin, Selbstkontrolle oder Selbstverwirklichung, sondern darum, besser zu verstehen, wie wir bewerten, entscheiden und handeln. Nur wenn wir verstehen, warum wir was ohnehin dauernd tun, haben wir eine Chance, selbstbestimmt zu entscheiden, was wir tun sollen. Anhand zahlreicher gelungener Beispiele erklärt Manfred Spitzer, wie wir bewerten, entscheiden und handeln: selbstbestimmt.
So ist das Buch "Selbstbestimmt" vor allem ein Plädayer, die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Denn eines können wir nicht: nicht handeln.
Er versucht, mit Erkenntnissen aus der Gehirnforschung den zugrunde liegenden Prozessen auf die Spur zu kommen. Dabei ist kein dröges Lehrbuch der Neurowissenschaften entstanden, sondern ein spannender Reisebericht durch den Dschungel menschlichen Verhaltens. (…)
Der Gehirnforscher Manfred Spitzer macht Hoffnung. Nicht etwa, weil er erklärt, dass die Funktionsweise des Gehirns viel mit Demokratie zu tun habe - der am häufigsten benutzte Trampelpfad gräbt sich automatisch ein und setzt sich durch -, sondern weil es ihm gelingt, die Fallen und Untiefen unserer Wahrnehmung und Verarbeitung anschaulich, amüsant und ausgesprochen kurzweilig aufzuzeigen und trotzdem ein bisschen Hoffnung auf mehr zu machen.
Altersbeschränkung
16
Illustrationsangaben
Ill., graph. Darst.