Fetisch Intelligenz

Bezeichnung Wert
Titel
Fetisch Intelligenz
Untertitel
Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt | Wie der IQ als Machtinstrument eingesetzt wird und dabei Individuen und Gesellschaft schadet
Verfasserangabe
Gisela Schmalz
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage
Verlag
Ort
Berlin
Jahr
Umfang
288 Seiten
ISBN10
3-8270-1539-1
ISBN13
978-3-8270-1539-6
Schlagwort
Annotation
Warum gelten heute so viele Kinder als hochbegabt? Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? Was macht den Intelligenzbegriff so attraktiv? Der IQ als Machtinstrument Gisela Schmalz untersucht, wie »Intelligenz« von linker, libertärer und rechter Seite vereinnahmt wird, um bildungs-, sozial-, wirtschafts- und einwanderungspolitische Ziele durchzusetzen. Anhand von historischen Entwicklungen, Gesprächen und Beispielen zeigt sie, wie IQ-Tests, Ideologien und KI-Diskurse den Blick auf menschliche Fähigkeiten verengen. Ein Aufruf, den Intelligenzbegriff zu hinterfragen und weiter zu denken. Wie das zum IQ geschrumpfte Intelligenzkonzept private Lebensläufe und ganze Gesellschaftsstrukturen prägt Intelligenz gilt heute als Wertmaß für Menschen und Maschinen. In Schule, Politik oder beim Hype um künstliche Intelligenz geht es um Vergleichbarkeit. Gisela Schmalz zeigt, wie der IQ benutzt wird, um Menschen zu sortieren und auszusortieren und so Gesellschaft zu organisieren. Warum wir einen humanistischen Intelligenzbegriff brauchen Die Professorin für Wirtschafts- und Digitalethik analysiert, wie Intelligenz in einer von Effizienz bestimmten Welt zum politischen Instrument, Technologieversprechen und schließlich zum Fetisch wird. Ein kluges Plädoyer für Vernunft und Weisheit.
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