Minimale Moral

Bezeichnung Wert
Titel
Minimale Moral
Untertitel
Streitschrift zu Politik, Gesellschaft und Sprache
Verfasserangabe
Paul Sailer-Wlasits
Medienart
Person
Auflage
2. Aufl.
Verlag
Ort
Würzburg
Jahr
Umfang
121 S.
ISBN10
3-8260-7908-6
ISBN13
978-3-8260-7908-5
Schlagwort
Annotation
Minimale Moral ist eine Streitschrift über sieben politisch-geistige Todsünden, deren Konsequenzen jeweils realpolitische Missstände sind. In sieben Kapiteln wird der gegenwärtige Zustand unserer ›politischen Kaste‹ beschrieben, deren Defizite und Versäumnisse. Minimale Moral schildert demnach jenen Zustand politischer Entropie, an dem sich gerade noch ein paar Moleküle bewegen, knapp vor dem absoluten Nullpunkt, dem politischen Stillstand. Ein Zustand kleinstmöglichen energetischen Aufwands, nicht um visionär zu gestalten, sondern um die Macht gerade noch zu erhalten. In der zweiten, erweiterten Auflage verdeutlicht Paul Sailer-Wlasits die gravierenden Mängel und Deformationen politischer Planung und Ausführung. Das rigorose Hereinbrechen Künstlicher Intelligenz wirft neue, bis dato ungehörte Fragen zu fatalen Wechselwirkungen und gesellschaftlichen Konfliktlinien auf: I. Über Wahrheit und Lüge in der Politik: Ent-Täuschungen II. Multiple Krisen und Metaphern: Politische Sprache als Rhetorik III. Populismus: Zwischen Sprachmissbrauch, Hybridität und Demagogie IV. Verbalradikalismus und Hasssprache: Eine Abgrenzung in Zeiten digitaler Anpassungsleistung V. Die Welt des Anderen: Philosophie der Anerkennung, Grenzen und Demarkationslinien VI. Die globale Idee auf dem Prüfstand: Ethik und Moral in Zeiten künstlicher Intelligenz VII. Epilog: Gefährliche Spracharmut und beredtes Schweigen in der Gesellschaft.