Magie der Macht

Bezeichnung Wert
Titel
Magie der Macht
Untertitel
eine quellenkritische Studie zu Johann Ernst Altenburgs Versuch einer Anleitung zur heroisch-musikalischen Trompeter- und Pauker-Kunst (Halle 1795)
Verfasserangabe
Lars E. Laubhold
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
Bd. 2
Verlag
Ort
Würzburg
Jahr
Umfang
301 S.
ISBN13
978-3-8260-4116-7
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Magie der Macht : Eine quellenkritische Studie zu Johann Ernst Altenburgs Versuch einer Anleitung zur heroisch-musikalischen Trompeter- und Pauker-Kunst (Halle 1795) / von Lars E. Laubhold Johann Ernst Altenburgs berühmte ‚Trompetenschule‘ gilt als wichtigste Quelle zum barocken Trompeterwesen. Ihre vermutete geistige Nähe zu den großen Lehrwerken der Zeit − etwa Leopold Mozarts Gründliche Violinschule − verstellte bisher den Blick auf bedeutende Aspekte des Werks. Ungeahnt reiche Informationen enthüllt das Buch weniger als Instrumentallehrwerk denn als kulturhistorische Quelle, deren Relevanz weit über musikalische Fragen hinausgeht. Scheinbare Nebensächlichkeiten entpuppen sich als wichtige Hinweise auf Welt- und Musikkonzepte des Autors und geben Anlass manch langgehegtes Selbstverständnis zu hinterfragen, manch Missverständnis auszuräumen. Am Schnittpunkt von Musik und Politik entsteht das faszinierende Bild einer Repräsentationskunst, mit der die Trompeter als tönende Vertreter weltlicher Herrschaft ins Zentrum frühneuzeitlicher Machtgenese gerieten und gegen deren Verschwinden Altenburg vehement anschrieb.
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