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      <marc:subfield code="a">Haselauer, Elisabeth</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Es kommt die Stunde</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Elisabeth Haselauer</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Frankfurt am Main</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Das Rezept dieses Romans lautet: Man nehme die Handlung der Gulla-Reihe (Mädchenbücher aus den 50-erJahren), versetze sie mit Stückchen aus Heftchenromanen, einer Portion Wissen über Musik und Klavierspiel, würze es mit österreichischer und irischer Geschichte, ein bisschen Folklore, mische es kräftig durch und walze es auf über 500 Seiten dünn aus. Beim Lesen der ersten 100 Seiten vermutet man eine ironische, bewusste Überzeichnung, die nächsten 400 Seiten (wenn man so weit kommt) wartet man zumindest auf etwas ganz Tragisches (das kommt erst zum Schluss). Es ist kaum zu glauben, mit welchem Übermaß an Klischees hier gearbeitet wird: ein Waisenkind, das als Magd am Gutshof schuften muss, entpuppt sich als illegitimes Kind des bösen Gutsherrn, verliebt sich bereits als Fünfjährige in den noblen Klaviervirtuosen, den sie natürlich bekommt, obwohl er irisch, katholisch und verheiratet ist.... Die Charaktäre sind flach, schwarz-weiß, die Natur ist heil und blühend. Die Gewänder der "Edlen" sind immer lang und fließend, die Hände schmalgliedrig und edel. Die einfache Bedienstete trampelt jedesmal, wenn sie auftaucht. Kinder werden als babyhaft "süß" geschildert oder völlig unkindhaft altklug ... Die Autorin, im Klappentext als Musikerin und Mediensoziologin beschrieben, sollte lieber in ihren erlernten Berufen bleiben und das Romane-Schreiben anderen überlassen.  Waltraut Kovacic *Sz* April 2001</marc:subfield>
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