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      <marc:subfield code="a">Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Gavin Extence. Dt. von Alexandra Ernst</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: Apropos. Straßenzeitung für Salzburg (http://www.apropos.or.at/); #Mit der Fundnudel direkt in Richtung Hölle#Zwei Bücher über die unendliche Schlauheit der Außenseiter#Eigentlich sollten sich die beiden Buchhelden kennen, sie könnten Blutsbrüder sein. Da ist zum einen Rico, der sich selbst als tieferbegabt beschreibt, und groß darin ist, jede Ordnung zu stören. Oder kennen Sie, liebe Leserinnen und Leser, sonst noch einen Buben, der eine verklebte Rigatoni vom Gehsteig aufhebt und sie wie ein Haustier im richtigen Haushalt wieder abliefern will? Rico geht auf das  Konto des Kinderbuchautors Steinhöfel, dessen Erfolgsroman "Rico, Oskar und die Tieferschatten" erfolgreich verfilmt, jetzt im Sommer zu sehen und natürlich jederzeit zu lesen ist. Da will Rico in Berlin die Entführung seines Freundes Oskar aufdecken, aber so recht will dem Sonderling ja auch schon wieder keiner glauben. Da hat es Alex Woods, der Titelheld des zweiten Romans, schon viel leichter: Alles beginnt mit einem Meteoriten. Der schlägt direkt in den Kopf des Buchhelden ein und lässt damit die Handlung explodieren. Gavin Extence hat uns den Ich-Erzähler Alex - eigentlich Alexander - Woods erfunden, als wir ihn kennenlernen ist er 10 Jahre alt und als wir ihn leider verlassen müssen, weil dieser geniale Schelmenroman zu Ende ist, ist er 17. Alt genug, ein Auto zu lenken, aber das ist am Ende des Romans Alex Woods geringste Sorge. Zwei Schelmenromane, Steinhöfels ein Roman für Kinder, aber auch für Erwachsene, die mehr von einem wissen wollen, der Tagebuch schreibt, der von sich selbst sagt, dass ihm manchmal etwas aus dem Kopf falle und der an seiner Idee und seinem Sinn für Gerechtigkeit festhält. Alex Woods überlebt, dass ihm etwas in den Kopf gerast ist und hilft seinem neuen Freund Petersen beim Leben und schließlich auch beim Sterben. Dazwischen begreift er, warum Menschen Bücher brauchen: "Wenn ich diese Bücher las, war ich nicht länger in einer winzigen Welt eingesperrt. Ich fühlte mich nicht länger ans Haus und an mein Bett gebunden. Ich sagte mir, dass ich letzten Endes nur an mein Gehirn gebunden war, und das war eigentlich kein bedauernswerter Zustand."#*Apropos*## ---- #Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); #Autor: Sigrid Klotz; #Alex Wood ist 10 Jahre alt, als er in seinem Wohnzimmer von einem Meteoriten getroffen wird. Davon trägt er eine Schädelverletzung, die ihn für zwei Wochen ins Koma stürzt, epileptische Anfälle auslöst und zu einer einschlägigen Berühmtheit macht.#Alex ist auch sonst in vielerlei Hinsicht anders als Gleichaltrige: er liest gern und viel, er lernt mit Begeisterung, in der Schule ist ihm die Zeit zwischen den Pausen am liebsten. Er hat eine hellseherisch begabte Mutter, die Karten legt und einen Esoterik-Laden führt.  Und er pflegt freundschaftliche Kontakte mit seinem Neurologen und der Astrophysikerin, die seinen Eisen-Nickel-Meteoriten untersucht.#Auf der Flucht vor seinen aggressiven Mitschülern lernt er eines Tages den eigenbrötlerischen Mr. Peterson kennen, der mit Vorliebe Bücher von Kurt Vonnegut liest und eine Hanfzucht auf dem Dachboden betreibt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Sieben Jahre später wird Alex mit 113 g Marihuana und einer Urne am Beifahrersitz von der Polizei an der Grenze in Dover aufgehalten. Und in diesem Moment erzählt er die Geschichte dieser ungleichen Freundschaft.#Gavin Extences Debutroman ist eine höchst komische, philosophische und berührende Geschichte über einen Jungen, der anders ist und eine ganz eigene Weltanschauung hat. Die Geschichte liest sich leicht und ist unterhaltsam, ist aber gleichzeitig intelligent, vielschichtig und birgt viele (Lebens-) Weisheiten in sich. Der Wechsel zwischen komischen und melancholischen Momenten macht dieses Buch so interessant und reizvoll. Für mich das Beste in diesem Frühjahr.## ---- #Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); #Autor: Christina Repolust; #Manchmal tut es einfach gut, in einem Roman die frische Erzählstimme eines Kindes zu hören. Klar, das ist Fiktion, denn die AutorInnen sind keine Kinder, aber viele verstehen es, ohne sich zu verbiegen, ohne banal und anbiedernd zu sein, aus der Sicht eines Kindes zu schreiben. Hier ein gelungenes Beispiel, wie ein Zehnjähriger Schule, Umgebung und Vorbilder wahrnimmt. Ein Lesegenuss.#Als Alex(ander) Woods, der Titelheld, zehn Jahre alt ist, stürzt ein Meteorit ins Badezimmer, genauer gesagt in seinen Kinderkopf. Nur langsam und vor allem mithilfe von Büchern erholt sich der Bub von diesem Schock. Er lebt in seinem Zimmer, liest wichtige Romane mehrere Male und begreift das Leben. Dabei hilft ihm auch der kauzige Mister Peterson, ein Intellektueller und Einsamer. Die Schule ist nicht der Ort, an dem sich Alex verstanden fühlt, aber auch hier lernt er viel über Ausgrenzung und Anpassungsleistungen.#Ein kluges Buch, das als moderner Schelmenund Bildungsroman durchgehen kann. Es ist entlastend zu lesen, wie resilient Kinder in Krisen sein können, wie viel Moral in ihnen steckt und wie genau sie Erwachsene beobachten. Ein Buch zur Erholung und zur Motivation.</marc:subfield>
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