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      <marc:subfield code="a">Flaar, Milena Michiko</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Der Hase im Mond</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">japanische Geschichten</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Milena Michiko Flaar</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Berlin</marc:subfield>
      <marc:subfield code="b">Verlag Klaus Wagenbach</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Doris Göldner; #Neun Kurzgeschichten über das Verschwinden, Wegträumen und Auflösen von Wirklichkeit. (DR)#In der titelgebenden Erzählung verehrt ein Schüler seinen Kalligrafielehrer, bis er ihn eines Tages dabei beobachtet, wie er in Mistkübeln nach Essensresten sucht. Diese Entdeckung erschüttert den jungen Mann so tief, dass er unfähig wird, sein Leben fortzusetzen.#Alle anderen Geschichten haben ein ähnliches Muster: Es geht um einen Moment der Irritation, in denen der Alltag plötzlich kippt: Ein Ehepaar beobachtet eine Doppelgängerin der Frau  bis der Mann seine Arbeit kündigt und schließlich spurlos verschwindet, vielleicht zur Beobachteten. In einer anderen Geschichte wird ein Schüler von einem Film über den Holocaust so berührt, dass er sich allmählich selbst in einen KZ-Häftling verwandelt.#Die Texte, entstanden während der Pandemie, spiegeln die Erfahrung einer Welt, in der Gewissheiten ins Wanken geraten. Flaar greift dieses damalige Gefühl auf und beschreibt die Ohnmacht gegenüber einer Veränderung im Leben. Sie möchte in ihren Geschichten das Verdrängte an die Oberfläche bringen, denn oft sind es Schattenseiten, Sehnsüchte oder andere Leerstellen, unter denen Menschen leiden. Dies wird in surrealen Fantasien zum Ausdruck gebracht.#Die Kritik bezeichnet Milena Michiko Flaars Kurzgeschichten als »literarisches Kunststück, in dem dichte und komplexe Darstellungen leichtfüßig erzählt werden«.#Dem kann ich mich nur anschließen  eine starke Empfehlung für alle Bibliotheken.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">235 Seiten</marc:subfield>
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