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Österreichische Geschichte

Bezeichnung Wert
Titel
Österreichische Geschichte
Untertitel
1804 - 1914 : eine Chance für Mitteleuropa : bürgerliche Emanzipation und Staatsverfall in der Habsburgermonarchie
Verfasserangabe
Rumpler, Helmut
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
1804 - 1914
Verlag
Ort
Wien
Umfang
672 Seiten
ISBN13
978-3-8000-3530-4
Band
1804 - 1914
Annotation
Das Kapitel österreichischer Geschichte, das nach der Französischen Revolution beginnt und mit dem Ersten Weltkrieg endet, ist ein Lehrbeispiel für das, was in Mitteleuropa einerseits möglich, andererseits aber im politischen Scheitern unvermeidbar gewesen zu sein scheint. Vor dem geistigen Hintergrund des Barock und auf der Basis des josephinischen Rechtsstaates war der Versuch, aus dem habsburgischen Vielvölkerstaat eine Staatenkonföderation zu formen, zunächst nicht aussichtslos. Der Staat hatte im wesentlichen Anteil an der Modernisierung der Gesellschaft. Doch der Aufstieg des Bürgertums in der Ringstraßenära nützte nicht dem Staat, sondern stärkte die Länder und Nationalitäten. Die Folge war der „Kampf der Nationen gegen den österreichischen Staat” (Karl Renner). Der Konkurs der „mitteleuropäischen Versuchsanstalt” namens Österreich-Ungarn wurde zwar durch einen Gewaltakt von außen eingeleitet, den Mord von Sarajewo. Die darauf folgende politische Kurzschlussreaktion in Wien aber führte zum „Selbstmord aus Angst vor dem Henker”.
Übersetzung
Deutsch
YEAR_AS_TEXT
[1997]
Trägermedium
Band
Illustrationsangaben
Illustrationen, Karten

Enthalten in

Gesamtwerk Österreichische Geschichte