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      <marc:subfield code="b">1400 - 1522 : das Jahrhundert der Mitte : an der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Österreichische Geschichte</marc:subfield>
      <marc:subfield code="v">1400 - 1522</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Das 15. Jahrhundert gilt in der österreichischen Geschichtsschreibung als eine Zeit des Niederganges. Sinnbild dafür ist die Regierungszeit Friedrichs III., der 1439 zum Senior des Hauses Habsburg avanciert und ein Jahr später zum römischen König gewählt wird. Seine Streitigkeiten mit den Ständen, der Kampf gegen Matthias Corvinus von Ungarn, die wachsende Bedrohung durch die Türken, Unruhen, Fehden und Aufstände stürzen das Land in eine Dauerkrise und kennzeichnen die Lage der Bevölkerung. Auf dynastischer Ebene aber gelingt es Friedrich aufgrund seiner Beharrlichkeit nicht nur, größere Verluste zu verhindern, sondern auch einige Erfolge zu erzielen. Die Verheiratung seines Sohnes und Nachfolgers Maximilian mit Maria von Burgund, die ihm das gewaltige Burgundererbe einbringt, eröffnet dem Haus Österreichneue Perspektiven. Eine Folge der fortschreitenden Differenzierung von Bedürfnissen und Mitteln, von Denkweisen und Organisationsformensind soziale, religiöse und „ideologische” Konflikte und ständische Auseinandersetzungen, die den Ausgang des Mittelalters kennzeichnen. Ein Zeitabschnitt der Krise, aber ebenso der Suche nach neuen Lösungen wird so zu einem „Jahrhundert der Mitte” zwischen Mittelalter und Neuzeit.</marc:subfield>
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