Das Mädchen im Eukalyptusbaum
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Das Mädchen im Eukalyptusbaum
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| Verfasserangabe |
Veit, Barbara
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Wien
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| Jahr | |
| Umfang |
155 S.
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| ISBN10 |
3-8000-2660-0
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| ISBN13 |
978-3-8000-2660-9
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Josefine Weninger;
Ein bemerkenswertes und spannendes Jugendbuch über die Probleme von jungen Aborigines und Weißen aus der Unterschicht im heutigen Australien. (ab 12) (JE)
In der Schule wären der Weiße Kim und das Aborigines-Mädchen Sarah "Feinde". Doch sie treffen sich zufällig auf der Flucht vor demselben Problem: Gewalt und Alkoholismus von Verwandten machen ihnen den Alltag manchmal zur Hölle. Die gemeinsame Angst hilft ihnen, ihre Rassenvorurteile abzubauen und die eigene Situation zu überdenken. Kim merkt, dass er vor Sarah nicht den harten Kerl zu spielen braucht, und Sarah wird sich der Ausweglosigkeit und der Gefährlichkeit ihrer Lage bewusst. Sie, die so wie Kim die Bäume liebt, sucht auf dem riesigen Eukalyptusbaum hinter Kims Haus Schutz und begibt sich so heimlich in die Welt der Weißen. Kim versorgt sie und betritt zum ersten Mal die Welt der Aborigines, um Sarahs Großmutter zu informieren. Diese starke stolze Frau ist es auch, die schließlich mit den weiblichen Mitgliedern der Familie wegzieht von den trunksüchtigen Männern, nach Norden, aufs Land, wo es noch Reste der alten Kulturen der Aborigines gibt. Obwohl Kim traurig über den Verlust Sarahs ist, spürt er, dass sich auch etwas an seiner Situation, besonders an der Beziehung zur Mutter, geändert hat.
Das Buch enthält trotz der Tristesse, die es beschreibt, viel Positives, weil es für beide Protagonisten einen Ausweg andeutet. Es ist bemerkenswert, wie behutsam und stimmig die Autorin die Lebenswelten der beiden Jugendlichen und ihre Entwicklung schildert. Sarah wird selbstbewusster, sie lässt sich nicht mehr alles gefallen, sucht selber einen Ausweg, und Kim merkt, besonders an seinem Bruder, in welche Sackgasse der Beziehungslosigkeit das Klischee vom harten Mann führen kann. Die überaus zähe und beeindruckende Großmutter verkörpert das alte teilweise verschüttete, mit weißer Gewalt "zivilisierte" Erbe der Ureinwohner, die versuchen, sich ihre Vergangenheit und vielleicht auch ihre Gegenwart langsam zurückzuerobern. Sehr empfehlenswert.
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Quelle: STUBE (http://www.stube.at/);
Als sie in einem Baum Zuflucht vor der Trostlosigkeit und Gewalt ihrer Familien suchen, lernen sich der Weiße Kim und die Aborigine Sarah kennen. Als für Sarah die Situation zu Hause unerträglich wird, darf sie in Kims geheimen Versteck, einer Plattform auf einem Eukalyptusbaum, bleiben. Er versorgt sie mit Essen und langsam nähern sich die beiden einander an es entsteht eine sensibel geschilderte Freundschaft. Als Sarahs Familie sich entschließt, doch eine Veränderung herbeizuführen und in den Norden zu ziehen, bleibt offen, ob Kim und Sarah einander wiedersehen werden. In jedem Fall hat die gemeinsame Zeit sie selbst, ihre Wahrnehmung anderer aber auch ihre Umwelt verändert.
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| BEMERKUNG |
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bücherei der Marktgemeinde St. Margarethen im Bgld. |
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