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      <marc:subfield code="b">Verschwörung im Moor ; Roman</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &#xD;
Autor: Doris Göldner; &#xD;
Fünf Freunde lösen gemeinsam das Rätsel um das Verschwinden der Schauspielerin Klara Nielson. (ab 11) (JE)&#xD;
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Die Geschwister Maria und Luca (bekannt aus dem Band "Die weißen Raben: Verbrechen in der Villa") bilden mit ihren Freunden aus dem Internat den Bund der "Weißen Raben". Sie fühlen sich sehr verbunden mit der Schauspielerin Klara Nielson, einer Stummfilmdarstellerin, die sehr zurückgezogen lebt, bis sie eine Art "revival" erlebt. Bei einem Festakt ihr zu Ehren verschwindet sie und die "Weißen Raben" fühlen sich berufen, sie zu finden. Natürlich begegnen sie auf der Suche diversen zwielichtigen Gestalten, u.a. den "Moorkindern", einer Art Fanklub der Künstlerin. Die Suche geht anders aus, als erwartet - Klara selbst steckt dahinter und die Freunde sind maßlos enttäuscht von dem Doppelleben der Künstlerin, auf das sie hereingefallen sind.&#xD;
Die durchaus spannende Geschichte weist Lücken in der Komposition auf. Immer wieder werden falsche Fährten gelegt, die nirgendwohin führen, aber auch nicht befriedigend aufgelöst werden. Das Buch erinnert an ein "Gericht, in dem zu viel Geschmacksverstärker" verwendet wurde. Häufig wird eine Szene noch mit tendenziösen Ausdrücken verstärkt bzw. werden Vergleiche bemüht, die nur scheinbar passen. (z.B. S. 42: "dass er mandelförmige Augen hatte und scharf geschnittene, schöne Gesichtszüge. Er sah aus wie ein kranker oder blasser Indianer in einem ausgewaschenen T-Shirt und einer zerrissenen Jeans. Wie ein Engel, dachte Maria, und schämte sich auf der Stelle für diesen Gedanken.") Auch das Problem, dass eine Gruppe von Kindern nächtliche Fantasy-Rituale nachspielt, bleibt unaufgelöst, was mir bedenklich scheint. Keine Empfehlung für dieses Kinderbuch ab 11.</marc:subfield>
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