Wo ist meine Schwester?
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Wo ist meine Schwester?
Var är min syster |
| Verfasserangabe |
Sven Nordqvist. Dt. von Angelika Kutsch
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Hamburg
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| Jahr | |
| Umfang |
[27] S. : überw. Ill.
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| ISBN10 |
3-7891-6940-4
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| ISBN13 |
978-3-7891-6940-3
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| Fußnote |
Aus dem Schwed. übers.
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Annotation: Eine Reise durch viele Welten auf siebenundzwanzig Seiten. Rezension: Sven Nordqvist hat ein neues Buch gemacht. Noch größer und bunter als die Findus-Bücher. Diesmal sind die Panoramen nicht nur witzig, sondern aberwitzig. Die Geschichte beginnt im gemütlichen Wohnzimmer einer behüteten Kindheit, der Altvordere sitzt im Lehnstuhl: Bulleröfchen, Pfeife, Teetasse - doch halt: Wieso hat sie drei Henkel und das Klavier ist gleichzeitig Bücherregal? Das kann doch nicht sein, oder? Der Kleine, eine aufgeregte Haselmaus mit Blondschopf, muss den idealen Opa nicht lange bitten im Birnenheißluftballon auf Reise zu gehen, die große Schwester suchen, in einem Land, das Zentimeter für Zentimeter merkwürdiger wird, je länger das Auge über die großen Seiten wandert. Es purzelt in Höhlen, wird zu den Wolken hinaufgerissen, balanciert über Baumwurzeln und kommt aus dem Staunen nicht heraus. Fast könnte man das Ziel vergessen - die minikleine große Schwester in einem Wirrwarr aus Phantasiegeschöpfen, Traumwäldern und türkisfarbenen Meeren zu finden. Da spielen Hühner Karten, zerquetscht ein Frosch den Regenbogen mühsam zu Spaghettis, während der Wolkenpudel mit heraushängender Zunge lächelt und eine schöne Frau eine hässliche Zigarre raucht. Wasserfälle ergießen sich aus Schubladen in Schubladenbecken, wie in einem Kaleidoskop drehen sich die Bilder der Welt zu immer neuen Facetten. Stetig bleibt nur die Erinnerung des Jungen an seine Schwester. Erst am Abend findet er hinaus aus dem Chaos, nach Hause, wo die Verschollene schon wartet. Nordqvist wollte ursprünglich, dass die Bilder ganz ohne Text auskommen können - und das ist ihm gelungen. Seine üppige Phantasie hat sich alles erlaubt, Befreiungsschlag, Traum und Alptraum in einem. So bemerkt man z.B. erst auf den zweiten Blick, dass die Schiffe am idyllischen Landungssteg bereits zur Hälfte gesunken sind, oder die vermeintliche Festung ein Nashorn ist. Die BetrachterInnen versinken in sorgsam gezeichneten Details, schwimmen in Aquarellsinfonien von Grasgrün und Zitronengelb, in Wogen von Pink und Azurblau. Kinder werden dieses Buch lieben, Erwachsene auch.
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| Antolin |
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bücherei der Gemeinde Maishofen |
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