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      <marc:subfield code="a">Zwerg, Linde</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Nachbar</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Dorf</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Erzählerische Bilderbücher</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Die Piraten von nebenan</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Jonny Duddle</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Bindlach</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Heike Byn; #Annotation: Eine Piratenfamilie hält Einzug in die schicke Vorortsiedlung von Schnarch am Deich - und hat von Anfang an mit den Vorurteilen des spießigen Bürgertums zu kämpfen. Einzig die kleine Matilda weiß die neuen Nachbarn zu schätzen, die ob der Welle an Feindlichkeit bald wieder ihre Segel streichen.#Rezension: Neue Nachbarn sind ja für den Vorstadt-Hausbesitzer per se eine Katastrophe. An jemanden zu geraten, der sich geschmeidig in diesen bürgerlichen Mikrokosmos mit festzementierten Vorstellungen von Gehaltshöhe, Automarke und Rasenhöhe einfügt, ist gar nicht so leicht. Das wissen auch die Menschen in "Schnarch am Deich". Doch muss es gleich eine Piratenfamilie namens Jolley-Rogers sein, die die Ordnung stört? Noch bevor auch nur ein Nachbar mit den Neuankömmlingen gesprochen hat, kursieren die wildesten Gerüchte: man mokiert sich über die faulen Zähne, den störenden Körpergeruch und hat mächtig Angst vor piratenüblichen Raubzügen. Schnell verbünden sich die Kleinstädter und wollen die Piraten mit einer Unterschriftenaktion wieder loswerden. Nur die kleine Matilda freundet sich mit den Piraten an. Die Zugezogenen spüren die Feindseligkeit und segeln bald wieder ab - nicht ohne Abschiedsgeschenke an die Nachbarn zu hinterlassen, die ja schon immer wussten, wie großherzig so ein Pirat sein kann.#In einer Art Parabel erzählt Jonny Duddle davon, wie Menschen mit dem Fremden, Ungewohnten umgehen und wie sehr wir uns alle dabei von Ur-Ängsten und Vorurteilen leiten lassen. Seine ernste Botschaft steckt er in eine unterhaltsame Verpackung: die ganzseitigen Bilder sind im Stil von Animationsfilmen am Computer entstanden, der Text ist gereimt, wörtliche Rede findet in Sprechblasen statt. Für kleine Piratenfreunde und große Reihenhausbewohner, die nur zu gerne auch mal wieder wild und gefährlich leben würden.## ---- #Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Gabriele Doblhammer; #Eine sympathische Piratenfamilie versetzt brave Dorfbewohner in Aufregung. (ab 4) (JD)#Es beginnt ganz harmlos - in einem friedlichen Küstendorf, genannt Schnarch am Deich. Doch auf der dritten Doppelseite geht's los: Da parkt ein riesiges Piratenschiff vor dem leerstehenden Nachbarhaus, ein Junge mit Augenklappe sitzt oben auf dem Straßenschild und ruft: "Ahoi!" Matilda ist begeistert, ihre Eltern weniger. Die poppig-moderne Piratenfamilie spricht in Reimen und bringt allein durch ihre Anwesenheit große Aufregung in das friedliche Dorf. Bald kursieren die Gerüchte: Die Piratenkinder hätten Läuse und das Schiff sei voller Ratten. Unterschriften werden gesammelt und alle sind sich einig: Die Piraten müssen weg! Doch die haben ohnehin nicht vor, sesshaft zu werden, und sie wissen auch, wie man sich richtig verabschiedet und eine guten Eindruck hinterlässt. Auf der letzten Seite sind sich wieder alle Dorfbewohner einig: "Sie sind schon fort - wie schade!"#Was in der Geschichte angelegt ist, wird in den Bildern so richtig inszeniert: Wenn strickende Frauen mit Kopftüchern auf unrasierte Piraten mit schwarzen Zähnen treffen, dann prallen Welten aufeinander. Ein herrlich witziges Bilderbuch für Kinder ab 4.## ---- #Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); #Als in Schnarch am Deich eine Piratenfamilie samt Schiff einzieht, sind die konservativen Erwachsenen wenig glücklich, während Matilda sich begeistert mit dem Sohn der Familie anfreundet. Schon bald brodelt die Gerüchteküche, die wortwörtlich ins Bild gesetzt wird, ohne dass klar wird, was tatsächlich stimmt und was nicht. Der Außenseiterstatus der Piraten wird im Text durch das Sprechen in Reimen und im Bild durch übersteigerte Kleidungsmerkmale der Freibeuterei charakterisiert. Stil und Technik des Buches erinnern an Animationsfilme. Neben überwiegend ganzseitigen#Illustrationen bedient sich Duddle mit Sprechblasen und Panels auch Comicelementen.#Auf einer aufklappbaren Doppelseite gibt es schließlich, in guter alter Piratenmanier, einige vergrabene Schätze zu entdecken.#*STUBE*</marc:subfield>
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