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      <marc:subfield code="a">Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); &#xD;
Autor: Christina Ulm; &#xD;
Annotation: Mit ihrer besonderen Gabe kann Amy in Bücher springen und kommt dort einem Dieb auf die Spur, der die rudimentären Ideen der Weltliteratur stiehlt. Nicht originell, aber flüssig lesbar.&#xD;
Rezension: Den Vergleich mit Jasper Ffordes Der Fall Jane Eyre oder Cornelia Funkes Tintenwelt-Trilogie muss sich Mechthild Gläser mit diesem Buch gefallen lassen, schließlich setzt auch sie auf einen Plot, in dem die Grenzen zwischen realer und fiktionaler Welt durchlässig werden und die Welt der Bücher zum Kaufmannsladen für Ereignisse, Motive und Figuren wird. Ein Vergleich bei dem Die Buchspringer nicht ganz so gut aussteigt. Nichts wirklich Neues präsentiert die junge Autorin, aber das muss es angesichts eines ohnehin auf Collage ausgelegten Themas vielleicht auch nicht: Die junge Amy soll einen Sommer auf der sturmumwitterten Insel Stormsay verbringen, inklusive Liebesverstrickungen, einer geheimen Bibliothek und einzelnen Clans, die eine besondere Gabe weitervererben: körperlich mittels Buch in eine literarische Welt einzutauchen. Das alles liest sich sehr vertraut und selbst schon wie ein ironischer Kommentar zu Versatzstücken der Phantastik. Wenn Amy, als besonders talentierte Buchspringerin, aber dann noch mit Werther, Schir Khan und Sherlock Holmes konfrontiert wird und entsprechend ihrer Gabe für Ordnung in der Buchwelt sorgen soll, ist das (beabsichtigte) Déjà-vu perfekt. In der Entwicklung ihrer Welt kratzt Mechthild Gläser also an der Oberfläche der Metafiktion und verliert sich zugunsten einer spannenden Kriminalhandlung in ihrer eigenen Logik. Denn wie genau das funktioniert mit dem Bewahren oder Manipulieren der verschiedenen Bücher und dem Stehlen der rudimentären Ideen (Dornröschen ist zu früh aufgewacht, Dorian Gray hat sein Bildnis verloren, der Erkönig ist untergetaucht) durch einen unbekannten Bösewicht (semi-überraschend aufgelöst), bleibt vage angedeutet. Zwar hatte ich das Buch noch nicht gelesen, aber ich kannte die Disneyversion der Geschichte, sagt Amy selbst über ihren Übungstitel Das Dschungelbuch und indirekt wohl auch über den Anspruch von Mechthild Gläsers Roman. Mit diesem im Hinterkopf aber liest sich das Buch durchaus launig und wartet mit der ein oder anderen schönen Idee auf: Die Zeile innerhalb der Buchwelt etwa, als konkretisierte Metaebene, in der Buchfiguren Happy Ends, Punkte, Kommas oder Heldenausstattung beziehen können oder das ironische Statement zur aktuellen Buchmarkt-Diskussion: Denn Buchspringen funktioniert bei Mechthild Gläser nicht nur mit verstaubten Wälzern, sondern auch mit E-Books.&#xD;
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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &#xD;
Autor: Verena Gangl; &#xD;
Fabelhafte Reise in die Welt der Literaturgeschichte - ein Buch über Bücher. (ab 12) (JE)&#xD;
Schon das verträumte Cover deutet darauf hin, dass es sich beim Roman der jungen Autorin um ein typisches "Mädchen-Buch" handelt. Und so ist es auch: Dreht sich der Plot doch um die 17-jährige Amy, die mit ihrer Mutter Alexis nach herben Enttäuschungen Deutschland gen Schottland verlässt, um bei Alexis' Familie ein paar Wochen Unterschlupf zu finden. Die neu kennenzulernende Verwandtschaft sowie die Insel und deren Bewohner bergen einige Seltsamkeiten und Bücher-Liebhaberin Amy erfährt, dass sie eine einzigartige Gabe besitzt: als Buchspringerin in alle Geschichten dieser Welt tauchen und mit den Figuren in Kontakt treten zu können. Doch bald geschehen in den Geschichten merkwürdige Dinge; das weiße Kaninchen aus Alice im Wunderland verschwindet beispielsweise und Sherlock Holmes wird tot an den Strand gespült Amy muss nun alles daran setzen, wieder Ordnung in der Literaturgeschichte herzustellen, und gerät dabei in große Gefahr.&#xD;
Geschickt und spannend inszeniert, bietet der Roman einen rasanten Ausflug in die Zwischenwelt von Realität und Fantasie für all jene, die sich gerne in Geschichten träumen, und greift auch jugendrelevante Themen wie die Unsicherheiten der ersten Liebe oder Mobbing auf.</marc:subfield>
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