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      <marc:subfield code="c">Ursula Poznanski</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); &lt;br/&gt;Autor: Andrea Duphorn; &lt;br/&gt;"Blair Witch Project meets Mittelalter-Rollenspiel. Wer einmal damit anfängt, hört nicht mehr auf." So war unlängst in den Literaturempfehlungen einer einschlägigen deutschen Frauenzeitschrift über das zweite Jugendbuch von Ursula Poznanski zu lesen. Und treffender lässt sich "Saeculum" wohl auch kaum beschreiben. Mit "Erebos", für das die österreichische Autorin von der Jury der Jugendlichen 2011 den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt, hat sie sich auf Anhieb eine treue Zahl von AnhängerInnen gesichert, denen sie mit "Saeculum" nun einen gebührenden Nachfolger präsentiert.&lt;br/&gt;Eigentlich sollte Bastian über Pfingsten in Köln am Schreibtisch sitzen und für seine Zwischenprüfung lernen. Stattdessen lässt sich der ehrgeizige Medizinstudent von der attraktiven Sandra überreden, an einer Mittelalter-Convention teilzunehmen. Fünf Tage lang will die Gruppe in einem entlegenen Waldstück, kilometerweit vom nächsten Dorf entfernt, wie im Mittelalter leben: in Hemden und Kleider aus grobem Leinen gehüllt, ohne Strom, Streichhölzer oder Konserven, Zelte, Taschenlampen, Handys usw. Alles, was im 14. Jahrhundert nicht existierte, ist tabu.Was spannend und reizvoll beginnt, endet für Bastian und einige andere der Gruppe um ein Haar tödlich, denn plötzlich zieht ein mysteriöses Unglück das nächste nach sich. Vorräte verderben, Gruppenteilnehmer verschwinden und immer wieder tauchen in Rinde, Stein oder Leder geritzte, geheimnisvolle Botschaften auf, die die Convention-Mitglieder nach und nach allesamt das Fürchten lernen. Es ist "wie in diesen Filmen. Sie finden Zeichen, sie verschwinden, einer nach dem anderen "&lt;br/&gt;Poznanski gelingt es rasch Spannung aufzubauen und diese durch überraschende Wendungen und interessante Nebenhandlungen bis zum Schluss aufrechtzuerhalten. Ein packender Thriller, vom Verlag mit schwarzen Prägebuchstaben in gotischer Schrift auf weißgrundigem Cover und schwarzem Buchschnitt zudem bestens aufgemacht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; ---- &lt;br/&gt;Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &lt;br/&gt;Autor: Rebecca Englert; &lt;br/&gt;Live-Rollenspiel in einem offenbar verfluchten Wald - stürzen die Spielenden in ihr Verderben? (ab 14) (JE)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bastian lässt sich überreden, mit einer Gruppe an einem Live-Rollenspiel teilzunehmen. Fernab der Heimat und jeglicher Zivilisation, ohne Handy und allem, was es im Mittelalter nicht gegeben hat, muss Bastian sich nach einem zufällig belauschten eigenartigen Gespräch fragen, warum ein Neuling wie er dazu gebracht wurde, mitzumachen. Üble Zwischenfälle lassen dies jedoch schnell vergessen: Ein Mitspieler nach dem anderen verschwindet und die Zahl der Verletzungen steigt. Plötzlich ist aus dem Spiel bitterer Ernst geworden, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.&lt;br/&gt;Ging es im Erfolgsthriller der Autorin "Erebos" um ein süchtig machendes Computerspiel, so sind nun in einem künstlich herbeigeführten Mittelalter-Szenario junge Erwachsene die Handlungsträger, die der Faszination des Rollenspiels erlegen sind. Optisch abgehobene, kryptische Zwischentexte geben den LeserInnen Einblick in die Beziehungen der Spielenden untereinander und sorgen für weiteren Nervenkitzel. Die Auflösung ist mehrschichtig angelegt und gibt der Handlung Wendungen, die z. B. in Bastians Familiengeschichte ungeahnt tief eingreifen. Das Buch kann kaum aus der Hand gelegt werden! Erfreulich ist neben der Hochspannung die gelungene Entknotung geheimnisvoller Zusammenhänge und man erwartet gespannt das nächste Werk der Autorin! Empfohlen ab 14.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; ---- &lt;br/&gt;Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); &lt;br/&gt;Autor: Kathrin Wexberg; &lt;br/&gt;Die Technikaffinität der so genannten Digital Natives wird immer wieder öffentlich diskutiert. Dennoch gibt es nicht wenige Jugendliche, die das Gegenteil lockt: der anachronistische Reiz von Mittelalter-Festivals oder möglichst originalgetreuen Rollenspielen. War es in ihrem ersten, von der Jugendjury des Deutschen Jugendliteraturpreises ausgezeichneten Roman "Erebos" die Welt der Computerspiele, denen sich Ursula Poznanski gewidmet hat, ist es nun ein ausgerechnet im österreichischen Wieselburg angesiedeltes Mittelalter-Rollenspiel. Protagonist Bastian, ein ehrgeiziger Medizinstudent, ist nur durch den Charme eines Mädchens zur eingeschweißten Gruppe dazu gestoßen und nicht ganz sicher, was er von dem ganzen Szenario halten soll - zumal eingangs radikal alles abgesammelt wird, was im 14. Jahrhundert (daher auch der Titel von Spiel und Buch, Saeculum) noch nicht erfunden war. Dies gilt nicht nur für Luxusdinge wie Handy und Schokolade, sondern auch Bastians Brille - ein Detail, das im weiteren Verlauf der Handlung noch folgenschwer sein wird. Denn schnell kippt die Stimmung, als immer mehr Mitglieder der Gruppe spurlos verschwinden. Mit Bastians ständigen Rationalisierungsversuchen bleibt bis zum Ende des spannend erzählten Textes in der Schwebe, ob es sich, wie einige der zunehmend panisch werdenden Mitspieler_innen vermuten, um einen alten Fluch handelt, es für alles eine logische Erklärung gibt, oder ein Mörder sein Unwesen treibt... So wird auf knapp 500, in aufwändiger Buchgestaltung verpackten Romanseiten gerätselt, verdächtigt, geliebt, gehungert, und schließlich in an Texte wie "Herr der Fliegen" erinnernder Radikalität (fast) bis zum Äußersten gegangen.&lt;br/&gt;-Lektorix-</marc:subfield>
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