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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); 
Autor: Cornelia Gstöttinger; 
Gemeinsam einen Angstmoment durchstehen und daran wachsen. (ab 4) (JD)
In »Barnabas sucht das Ende der Welt« (2022) hat Dachs Barnabas entdeckerfreudig die Umgebung seines Baus erkundet und es mit seinen neuen Freundinnen Konstanze Schildkröte und Clara Maulwurf in dem mit Augenzwinkern formulierten Abenteuer sogar bis ans Ende der Welt geschafft. Boah! Nun treffen sich die drei wieder: Bei einem gemeinsamen Nachtspaziergang finden sie merkwürdige Abdrücke am Boden  ob sie von einem »Kinosaurier« stammen? Sie folgen den Spuren und machen eine gruselige Entdeckung.
Beeindruckend, wie Illustratorin Béatrice Rodriguez mit wenigen Strichen die Emotionen der Figuren einfängt: Sie changieren zwischen Freude angesichts des Wiedersehens, Spaß beim Pfütze-Hüpfen und mulmigem Bauchgefühl, großer Furcht sowie Entschlossenheit, der beängstigenden Situation auf den Grund zu gehen. Einer nach dem anderen macht sich zu einer gespenstisch beleuchteten Hütte auf, bis schließlich die kleinste und ängstlichste der drei herausfindet, wer sich darin aufhält. (Nur so viel: Es ist dann doch KEINE furchteinflößende Hexe mit langer Nase und Buckel).
Der knappe, gut formulierte Text eignet sich wunderbar zum Vorlesen und transportiert das Auf- und Abschwellen der Spannung bei den gruseligen Herzklopf-Momenten in gelungener Weise. Text und Bild drücken trotz ihrer Reduziertheit die Stimmung der Figuren gekonnt aus und veranschaulichen, wie sich die drei gegenseitig ermutigen.
Aufmerksame Beobachter*innen werden entdecken, wer den Freund*innen durch die nächtliche Landschaft folgt und ganz am Schluss einen gewaltigen Schreckmoment erlebt, der sich zum Glück rasch auflöst: Puh! Angstperlen von der Stirn wischen und nochmal von vorne lesen.</marc:subfield>
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