Und außerdem sind Borsten schön!
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Und außerdem sind Borsten schön!
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| Verfasserangabe |
Budde, Nadia
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Wuppertal
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| Jahr | |
| Umfang |
o.S.
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| ISBN10 |
3-7795-0433-2
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| ISBN13 |
978-3-7795-0433-7
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Alle wären gern ein bisschen schöner!
Außer Onkel Parzival, dem ist sein Äußeres egal.
jede/jeder ist anders
jede/jeder möchte etwas anderes haben/sein
du bist richtig, wie du bist
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Silke Rabus;
Annotation: Zwei Bände der Borstentrilogie von Nadia Budde sind bereits erschienen. In beiden Bilderbüchern zeigen sich herrlich schräge Figuren nicht immer von ihrer besten Seite.
Rezension: Auf so etwas, wie eine Borstentrilogie zu verfassen, kann auch nur jemand wie Nadia Budde kommen. Schon immer hatte die Berliner Illustratorin und Autorin ein Faible für seltsam liebenswerte wie hässliche Figuren, nun treibt sie es im wahrsten Sinne des Wortes auf die Spitze.
Schon im Frühjahr ist das gereimte Bilderbuch Und außerdem sind Borsten schön! erschienen, das mittlerweile in der dritten Auflage verkauft wird. Wieder einmal arbeitet Budde mit treffsicheren, handgeschriebenen Reimen, die von herrlich komischen Bildern flankiert werden: Diesmal nimmt sie auf den plakativ-farbigen Seiten den Schönheitswahn auf die Schaufel. Nicht nur hat die borstenhaarige Hauptfigur von Natur eine komische Frisur, auch die Neffen Tim und Torsten haben keine Lust auf Borsten! Ob Hund, Nachbar, Opa oder Freund: Jede der mit dicken Strichen porträtierten Figuren hat etwas an sich auszusetzen. Nur dem Onkel Parzifal ist sein Äußeres egal: Denn eins ist wichtig , ruft er am End: Wie du bist, so bist du richtig!
Der borstenbärtige Onkel Parzifal kommt übrigens, ebenso wie viele andere Protagonisten, auch im kürzlich erschienenen Nachfolgeband Und irgendwo gibt es den Zoo vor. Wieder geht es um das Äußere, diesmal werden allerdings Parallelen zu tierischen Artgenossen gezogen. Der Hund Paul hat ein Fledermausmaul und Oma Gudrun sitzt im Sessel wie ein Huhn. Wenn dann die ganze tierische Meute am Ende im Haus des (wie ein Pinguin aussehenden) Protagonisten eingeladen ist, fragt sich dieser nicht ohne Grund: Wieso gibt es eigentlich den Zoo?
Es macht richtig Spaß nicht nur das Äußere anderer Leuten zu beschauen, sondern auch das eigene Aussehen nicht ganz so wichtig zu nehmen. Nadia Budde fängt die Charaktere wunderbar ein und bereitet mit ihren Assoziationen viel Vergnügen. Im Frühjahr erscheint Band 3 der Trilogie. Auf keinen Fall will ich ins All handelt von der Sehnsucht nach einem fernen Ort, der aber schlussendlich doch ganz nah liegt!
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Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp);
Autor: Martina Koler;
In Reimform und mit comicartigen, in flotten Pinselstrichen gefertigten Bildern erhebt Nadia Budde die Stimme gegen den seit langem aktuellen Schönheitswahn. Jede der vorgestellten Figuren, ob Tier oder Mensch, ist mit ihrem Äußerem - wenn auch nur einem winzigen Detail - unzufrieden. Der Igel will keine Borsten, die Schildkröte findet sich zu alt, die Eule möchte eine dünne Mitte, der Elefant findet sich zu schwer, Mädchen möchten Elfen und Jungs Supermänner sein und so weiter und so weiter . Zum Glück gibt es da noch Onkel Parzifal, der bildlich über eine Doppelseite hin ausgestreckt sämtliche Schönheitsmängel voller Selbstbewusstsein zur Schau trägt und allen Unzufriedenen zuruft: Wie du bist, so bist du richtig! Ein Buch, das Mädchen und Buben mit ihren Eltern nicht früh genug betrachten und lesen sollten.
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Quelle: STUBE (http://www.stube.at/);
Nirgendwo haben niedliche kleine Häschen ihren Auftritt, stattdessen borstige Stachelschweine und breitmaulige Frösche. Keine fröhlichen, rosabekleideten Mädchen erleben ihre wohligen Abenteuer, sondern welche, die ihre pastellfarbenen Kleidchen vergeblich dafür zu verwenden versuchen, ihre Hakennasen oder ihre roten Pusteln zu verbergen. Überall begegnet man Wesen, die gerne anders wären, als sie sind, sich hintenrum zu kümmerlich finden, lieber wie ein Supermann aussähen oder verstärkte Lippen ersehnen. Ihre Wünsche werden keck in Paarreimen dokumentiert, und die Moral von der Geschichte wird am Ende von Onkel Parzival verkündet. Es ist, als würde er das künstlerische Credo der Autorin und Illustratorin in Worte fassen: Eins ist wichtig... Wie du bist, so bist du richtig!
*Corinna Kramer / STUBE*
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| BEMERKUNG |
Katalogisat abgeglichen mit: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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| Illustrationsangaben |
überw. Ill.
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| Antolin |
Klasse: 2
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bibliothek Satteins |
Anfahrt |
Klasse: 2
