Das fünfte Schaf

Bezeichnung Wert
Titel
Das fünfte Schaf
Verfasserangabe
Grundmann, Harriet
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Wuppertal
Jahr
Umfang
[24] S.
ISBN10
3-7795-0201-1
ISBN13
978-3-7795-0201-2
Schlagwort
Annotation
Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Eines Tages sah sich Lina die Schafe genau an, die sie sonst beim Einschlafen nur zählte. Routiniert springen Schaf eins bis fünf über die Bettdecke hinweg. Doch halt: Das fünfte Schaf ist ein Wolf. Lina bemerkt dessen Verkleidung sofort und stellt diesen seltsamen Typ im Schafspelz zur Rede. Daraus ergibt sich ein humorvolles Frage-Antwort-Spiel, das an jenes erinnert, das schon der Wolf im Bett von Rotkäppchens Großmutter über sich ergehen lassen musste und unter den Schlafschafen ein ängstliches Durcheinander auslöst. Tobias Krejtschis Illustrationen unterstreichen diese äußerst humorvolle Herangehensweise an die Schäfchenzählthematik in ihrer überzeugend direkten und skurrilen Ausdrucksweise. Gekonnt versteht sich Lina darauf, den Wolf, der sich am Ende als einer der harmloseren Sorte herausstellen wird, zu Nutze zu machen. Denn wenn so ein Wolf seinen Schafspelz einmal abgelegt hat ... *STUBE* ---- Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); Autor: Gabi Herland; Lina zählte Schafe, um einzuschlafen. Sie begann noch bei eins zu zählen, doch als sie bei fünf angelangt war, schaute sie sich das fünfte Schaf genauer an. Zu ihrem Erstaunen war das fünfte Schaf ein Wolf, ein recht junger Wolf, verkleidet mit einer Kappe aus Schafwolle und einer Wolldecke über dem Rücken. Doch durch seine spitzen Ohren und die lange Schnauze war er schnell entlarvt und wurde vor Linas Bett zitiert. Wiederholt sich hier die Geschichte von Rotkäppchen, fällt der Wolf über das Mädchen und über die Schafe her? Ganz im Gegenteil: Lina braucht den Wolf für eine Spezialaufgabe. Er könnte das Monster vertreiben, das sie Nacht für Nacht am Einschlafen hindert. "Und er tat, was er tun musste" und wurde fortan auch wieder in der Reihe der Schafe geduldet. Eine nette Idee, aber eigentlich eine recht unspektakuläre Geschichte, wäre da nicht die ungewöhnliche, eindringliche Illustration, die dem Buch Charme, Spannung, Gruselelemente und Witz verleiht. So ist der verkleidete Wolf einfach zum Niederknien komisch, das Monster zum Fürchten fürchterlich und unter die Herde der recht individuellen Schafe hat sich auch ein Tier "mit Migrationshintergrund" (am Fez erkennbar) gemischt. Der packpapierfarbene Untergrund wird mit allen möglichen Brauntönen erweitert, Farbflecken bilden die rote Steppdecke und die weißen Schaffelle. Ein Bilderbuch, dem man sich langsam annähert, das man dann aber lange nicht aus der Hand legt.
BEMERKUNG
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band
Illustrationsangaben
überw. Ill. (farb.)
Antolin Antolin Klasse: 2 Zum Antolin Quiz