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      <marc:subfield code="a">Schnellenkamp, Klaus</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Geboren im Schatten der Angst</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Erschütternder Tatsachenbericht über Kindheit und Jugend in einer faschistischen Sekte. (PR) Seine Eltern waren in Deutschland angeworben worden. Andere Heilsucher kamen aus Österreich. Sie alle folgten Paul Schäfer nach Chile. Eine krude Bibelauslegung zwang zu unbedingtem Gehorsam. Mit harter Arbeit wurde jeder freie Gedanke ausgemerzt. Die Kindheit und Jugend in dieser Sekte war, wie es anschaulich in dem Buch nachgelesen werden kann, die Hölle. Sektenchef Paul Schäfer war aber nicht nur gnadenloser Führer und finanzieller Betrüger - er war auch pädophil, missbrauchte zahlreiche Jugendliche und übte sich im Waffenhandel. Der chilenische Faschismus unter Pinochet verbrüderte sich mit der Sekte, die den klingenden Namen Colonia Dignidad trug: Kolonie der Würde. Auf dem großen Gelände der Kolonie errichteten die chilenischen Faschisten ihr geheimes Folterzentrum. Politische Gegner wurden dort nach allen Regeln der Kunst gequält und getötet. Trotz Interventionen von Amnesty International und anderer Organisationen konnte sich die Foltersekte über 60 Jahre halten! Es wirkt fast unglaubwürdig, wie der junge Schnellenkamp in dieser Welt des leibhaftigen Horrors überlebte und dann seine Flucht in die Wege leitete. Bald darauf wurde die Sekte von einer neuen Regierung aufgelöst und mit einer Prozesslawine überrollt. Der aufrüttelnde Tatsachenbericht über eine Kindheit und Jugend in einer faschistischen Sekte, von den Eltern entfremdet, mit Zwangsarbeit, Strafwillkür, Psychoterror und faschistischer Erziehungsdisziplin, geht unter die Haut. *bn* Roman Schweidlenka</marc:subfield>
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