Flavia de Luce

Bezeichnung Wert
Titel
Flavia de Luce
Untertitel
Mord im Gurkenbeet ; Roman
Verfasserangabe
Bradley, Alan
Medienart
Sprache
Person
Auflage
2. Aufl.
Verlag
Ort
München
Jahr
Umfang
382 S.
ISBN13
978-3-7645-3027-3
Annotation
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Anita Ruckerbauer; Eine höchst ungewöhnliche Ermittlerin betritt die Krimiszene. (ab 14) (JE) Eine ländliche Idylle im Großbritannien der 1950er Jahre. Hier lebt Flavia de Luce als jüngste von drei Schwestern mit dem Vater, einer Haushälterin und Faktotum Dogger auf dem alten Landsitz der Familie. Die Mutter kam bei einem Bergunfall in Tibet ums Leben, als Flavia noch ein Baby war. Im zarten Alter von elf Jahren entdeckt die Heldin die Liebe ihres Lebens, die ihr beim Spielen in Form eines Buches vor die Füße fällt: "Grundzüge der Chemie". Bald entwickelt sie eine leicht morbide Vorliebe für Gifte aller Art. Und als sie im Garten des Hauses über einen geheimnisvollen Fremden stolpert, der just in dem Moment seinen letzten Atemzug tut, ist sie vor allem fasziniert. Dann wird ihr Vater unter dringendem Mordverdacht verhaftet und Flavia macht sich selbst auf die Suche nach dem Mörder. Dabei ist sie völlig auf sich allein gestellt. Mit ihren Schwestern liefert sie sich beständige Kleinkriege, die sie meist trotz des Altersunterschieds für sich entscheiden kann. Ihr Handeln und auch ihr Umgang mit anderen Menschen ist vor allem vom Verstand gesteuert. Und der kommt ihr wiederum nicht nur beim Verständnis der Naturwissenschaften zugute, sie verfügt auch über einen für eine Elfjährige mehr als ungewöhnlichen Wortschatz und Scharfsinn; ihre sprachliche Kompetenz würde so manchen Mittelschulprofessor vor Neid erblassen lassen. Das und ein gewisses Maß an Skrupellosigkeit machen es ihr leicht, ihre Mitmenschen zu manipulieren. Der kanadische Autor beweist in seinem Romanerstling viel Gespür für das britische Landleben. Er kommt mit einem Minimum an Gewalt aus, worunter der Spannungsmoment keine Sekunde lang leidet. Sprachwitz, geschliffene Dialoge und eine interessante Handlung machen den Roman für Jugendliche und unbedingt auch für Erwachsene zu einem Genuss; Gleichaltrige wie die hochbegabte und offensichtlich leicht autistische Heldin werden wahrscheinlich überfordert sein. Auf jeden Fall darf man auf die nächsten Abenteuer der ungewöhnlichen Hobbyermittlerin gespannt sein. ---- Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); Autor: Alma Svaldi; Die elfjährige Flavia lebt mit ihrem verwitweten Vater, Colonel de Luce und ihren beiden älteren Schwestern auf einem Gut in der englischen Provinz. Sie ist ein ungewöhnliches und schlagfertiges Mädchen, das viel Zeit ihrem Hobby, der Chemie widmet. In einem gut eingerichteten Labor, das sie von einem Vorfahren übernommen hat, experimentiert sie besonders gerne mit Giften. Bewegung kommt in das Leben der Familie, als sie eine tote Schnepfe vor der Haustür finden. Dem Vogel wurde eine Briefmarke auf den Schnabel gespießt. Der Schrecken des Vaters bei diesem Anblick weckt sofort Flavias Besorgnis. Als sie sehr früh am nächsten Morgen in den Garten geht, findet sie im Gurkenbeet einen sterbenden Mann, der gerade noch das Wort "vale" flüstern kann. Es ist dieselbe Person, die Falvia tags zuvor beim Streit mit Colonel de Luce beobachtet hat. Nun ist sie sicher, dass der Vater mit der Sache zu tun hat. Sie beginnt nachzuforschen und verfolgt hartnäckig jede Spur. Bald schon ergeben ihre Nachforschungen, dass es in seiner Vergangenheit ein dunkles Geheimnis gibt. Je mehr sie herausfindet, desto stärker wird der Verdacht. Als der Vater schließlich verhaftet wird, lässt Flavia nichts unversucht, um das Geheimnis zu lösen. Dieser humorvolle und vergnügliche Roman führt uns ins England der Nachkriegsjahre. Es ist ein spannender Krimi mit liebenswerten, zum Teil recht skurrilen Figuren. Besonders die kluge und neugierige Heldin Flavia und ihre ungewöhnlichen Ermittlungen tragen viel zum Lesevergnügen bei. Die Alltagssituationen dieser Familie und die witzigen Dialoge unterhalten dabei fast genauso viel, wie die bis zum Schluss spannende Mordgeschichte.
BEMERKUNG
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band