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      <marc:subfield code="a">Die Schreckenskammer</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Was mögen wohl eine bretonische Äbtissin im 15. Jahrhundert unserer Zeitrechnung und eine Polizeibeamtin im Los Angeles unserer Tag gemeinsam haben? Ziemlich wenig - wahrscheinlich ganz und gar nichts. Ann Benson, ihres Zeichens amerikanische Schockerautorin, hatte da allerdings eine Idee. Kinder und Jugendliche werden zu allen Zeiten entführt und ermordet. Das ist ein zeitloses Verbrechen. Und so schickt sie - unter dem knalligen Motto "Das Böse ist allgegenwärtig" die Äbtissin Guillemette la Drappiere und die Polizistin Lany Dunbar kurz und bündig auf Verbrecherjagd, eine Hobbykriminalistin mit dem Schleier und einen echten Profi. Diese Gemeinsamkeit reicht wohl, meint die Autorin leichtfertig. Eben nicht!   Obwohl die Thematik - zugegeben - eine stets aktuelle ist, kann's so nicht gut gehen. Über 571 Seiten ziehen sich zwei ziemlich konstruierte schale Handlungsstränge in einer unvertretbaren Länge dahin. Zumal sich die Autorin ihrer Spannungsmache derart sicher ist, dass sie sich kaum die Mühe macht, die möglichen Täter allzu lange zu verschleiern. Da man jedoch als gewiefte(r) Thrillerexperte/in ja geradezu auf diesen Kunstgriff lauert, um seine eigenen Mutmaßungen anzustellen, wer wohl der "Böse Bube" nun tatsächlich sei, ist man bald der Sache überdrüssig und es macht sich zum Teil gähnende Langeweile breit. Daran ändern auch die fallweisen Schilderungen perverser Grausamkeiten nichts. Im Gegenteil! Die Sache ist und bleibt verfahren. Immer mehr keimt der Wunsch auf, dass eine der beiden Geschichten alleine - aber wirklich durchdacht und vom Groschenromanstil abgehoben - viel mehr gebracht hätte.   *Bücherschau* Adalbert Melichar</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Aus dem Amerikanischen von Klaus Berr.</marc:subfield>
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