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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); 
Autor: Julia Knoll, 12 Jahre; 
Eine Geschichte über einen Lügendetektor, der alles hören kann. (JE) (ab 14)
Philipp ist in armen Verhältnissen aufgewachsen. Da trifft sich die Gelegenheit, fünf Millionen Euro zu gewinnen, gut. Wäre da nur nicht der Vertrag, der ihn zwingt, sich seiner größten Angst zu stellen, falls er verliert. Und wären da nur nicht die anderen 99 Teilnehmer*innen, die gezielt ihre Konkurrenten auszuschalten versuchen.
Der Wettkampf, in dem ein Lügendetektor getestet wird, ist ziemlich schwierig: Philipp ist deshalb konzentriert bei der Sache. Ein Entkommen gibt es nicht, denn Scandor hört immer und alles mit. Am Anfang scheint es hoffnungslos, doch Philipp hat bald die Hälfte geschafft. Als er eine weitere Teilnehmerin kennenlernt, wird es wild: Tessa und Philipp werden gute Freunde. Nur doof, dass sie beide scharf auf die fünf Millionen sind. Nun stellt sich die Frage: Wer gewinnt den Wettbewerb? Kommen Tessa und Philipp sogar ins Finale?
Tessa und Philipp treffen auf viele Menschen, die ebenfalls am Wettbewerb teilnehmen. Und die natürlich auch Hoffnung auf das Preisgeld haben. Ist ja ganz einfach, denn man muss nur für ein paar Tage die Wahrheit sagen und schon kassiert man den Gewinn. So rechneten es sich zumindest viele der Teilnehmer*innen aus. Hinter dem Wettbewerb, der erst wie ein harmloser Test eines Lügendetektors wirkt, steckt dann aber doch mehr. Philipp und Tessa treffen auf viele Hindernisse und Informationen. Werden die beiden das Geheimnis lüften?
Das Buch ist für 14-Jährige gut geeignet. Es ist fesselnd und sehr spannend geschrieben.

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Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); 
Autor: Alexandra Hofer; 
Phantastik-Buch des Monats Februar 2025
Der Mensch lügt. Vermutlich jede und jeder lügt in seinem Leben. Ob eine kleine Notlüge oder ein bewusstes Verfälschen von Tatsachen. Diesen Umstand nützt die österreichische Autorin, um das Setting ihres neuen Thrillers aufzubauen, in dem sie eine besondere Challenge entwirft. Der Preis: fünf Millionen Euro; die Aufgabe: auf jede Form des Lügens zu verzichten; der Einsatz: der schlimmste Alptraum. Mittels einer modernen Technologie wird allen Teilnehmer*innen ein Lügendetektor implantiert, der mithilfe von Temperatursignalen mit dem menschlichen Organismus kommuniziert und dabei auch Nachrichten empfangen kann. Sobald auch nur die kleinste Notlüge ausgesprochen wird, katapultiert man sich selbst ins Aus und muss den größten Alptraum durchleben, der im Text vom lebendig begraben werden bis zur Auseinandersetzung mit einem verhassten Familienmitglied reicht. In dieses Setting stellt Poznanski zwei jugendliche Figuren, deren Wege sich vermutlich niemals gekreuzt hätten: Philipp und Tessa, die gemeinsam mit 98 scheinbar per Zufall ausgewählten anderen Personen nun versuchen, die Challenge für sich zu entscheiden. Aus unterschiedlichen Gründen brauchen sie das Geld, mit unterschiedlichen Alpträumen gehen sie in das Spiel und lernen dabei sich und einander (besser) kennen. Die Besonderheit des Thrillers liegt in der Kombination des Erzählten: Während einerseits das Lügen seinen Lauf nimmt, immer mehr Teilnehmer*innen sich selbst und Konkurrent*innen mit übelsten Tricks aus dem Wettkampf nehmen, wird andererseits auf die Charakterzeichnung der beiden Hauptfiguren fokussiert, die doch etwas gemein zu haben scheinen, was sich jedoch erst vom Ende her aufdröselt. Die vordergründige Handlung ist dabei in eine kompliziert gestrickte Hintergrundgeschichte rund um ein dramatisches Bootsunglück eingebettet, die häppchenweise entschlüsselt wird, den*die Lesende aber immer wieder ratlos zurücklässt, ohne dabei die Dramaturgie des Textes zu stören. Im Fokus bleibt dabei stets die Lüge und deren mögliche Auswirkungen: Ohne den erhobenen Zeigefinger zu bemühen, legt Poznanski eine kleine Gesellschaftsstudie vor, die aufzeigt, in welcher Form der Mensch tagtäglich lügt. Das nutzt sie zugleich aber auch für ausgeklügelte Taktiken einiger Challenge-Teilnehmer*innen, die mit gekonnt gestellten Fragen das Lügen anderer provozieren bzw. die Wahrheit aus ihnen herauskitzeln. Dieserart sind alle Teilnehmenden auf die Wahrheit zurückgeworfen, die im dramatischen Finale auf die Spitze getrieben wird, in dem die Figuren  ganz gemäß einer Arena, wie sie Leser*innen aus Suzanne Collins Tribute von Panem-Trilogie kennen  gegeneinander antreten müssen, um den*die definitive*n Gewinner*in herauszufinden. Dabei werden Fragen nach der Wahrheit verhandelt, moralische Grenzen ausgelotet und so manches Geheimnis ans Licht gebracht. Und all das wohl dosiert und mit einer ordentlichen Portion Spannung.</marc:subfield>
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