Der kleine Esel Liebernicht

Bezeichnung Wert
Titel
Der kleine Esel Liebernicht
Verfasserangabe
Martin Baltscheit [Text]. Claudia Weikert [Ill.]
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Bindlach
Jahr
Umfang
[32] S.
ISBN13
978-3-7432-0731-8
Annotation
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Antje Ehmann;
Martin Baltscheit erzählt im ersten Band einer neuen Bilderbuch-Reihe von Tod und von Geburt, und verpackt Lebensweisheiten sprachlich geschickt in eine dialogreiche Geschichte. Berührend, wie die betagte Bäuerin Kathie noch letzte Worte an all ihre Tiere richtet und sich in Ruhe auf den letzten Weg macht. Aber soll nun wirklich ein Hotel gebaut und sollen all die Tiere zum Schlachter gebracht werden? Die kurzen, lebhaften Dialoge der sprechenden Bauernhoftiere bringen gehörig Schwung in die Geschichte. Ich muss nicht nachdenken, sondern nur aufschreiben. Wir Schriftsteller haben es gut, weil wir in Gedanken verreisen können, so Baltscheit. Claudia Weikert setzt die originelle Bauernhofgeschichte mit Witz und Charme in ihren Illustrationen um. Schon das Cover mit Sonne und strahlend blauem Himmel macht neugierig: Warum schaut die Frau nur so skeptisch und ängstlich und was spielen die Tiere für eine Rolle? Der Lageplan von Kathies Hof auf dem Vorsatzpapier stimmt gekonnt ein. Jedem einzelnen Tier verleiht sie einen eigenen Charakter und ergänzt kleine, humorvolle Nebenszenen so etwa die Hühner beim Kartenspiel oder sich genussvoll sonnend auf ihren gelb-weiß gestreiften Liegen. An der Geschichte gefällt mir besonders das Zusammenhalten der ganz unterschiedlichen Tiercharaktere und wie sie gemeinsam die neue Situation meistern, so Weikert. Auch in der Farbigkeit sprühen die Szenen ähnlich wie der Text vor Lebendigkeit. Diesmal ist alles komplett digital gearbeitet, auch die Skizzen und die Vorzeichnungen. Glücklicherweise geht der lockere, handgemachte Strich dennoch nicht verloren. Der für ein Bilderbuch recht umfangreiche Text ist perfekt zum Vorlesen geeignet. Wer Gefallen an der Hauptfigur bekommen hat, dem seien die Pappbilderbücher mit dem kleinen Esel Liebernicht empfohlen, die demnächst erscheinen werden und in denen der Esel dann noch so einiges erlebt. Nach Bauer Beck fährt weg eine weitere Bauernhofgeschichte, die viele begeistern wird!

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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Maria Schmuckermair;
Der Charme des neugeborenen Eselchens verhindert, dass der Bauernhof einem Hotel mit Meerblick weichen muss. (ab 3) (JD)
Ein letztes Mal klettert die alte Bäuerin Kathie auf den Baum, pflückt einen großen Korb voller Äpfel und bäckt für ihre lieben Tiere einen Apfelkuchen. Dann umarmt sie das Schwein, die Kuh, die Eselin, das Schaf, das Zicklein und das Huhn und gibt jedem von ihnen abschließend einen guten Ratschlag mit, ehe sie in ein Boot steigt und mit einem alten, schwarz gekleideten Freund auf Nimmerwiedersehen aufs Meer hinausfährt.
Die neue Bäuerin Claire reist im Cabrio an, stelzt auf Stöckelschuhen herum und telefoniert mit dem Metzger Hahnemann - er müsse alle Tiere wegbringen, denn der Bauernhof solle abgerissen und an seiner Stelle ein großes Hotel erbaut werden. Diese grausamen Pläne werden jedoch durchkreuzt: Die Eselin bringt ein süßes Junges zur Welt, das seine ersten wackeligen Schritte hin zur mondänen Madame Claire macht und sich auf ihren Schoß kuschelt. Claires Herz geht auf, sie schickt den Fleischhauer weg und will nun den Hof weiterführen - die Tiere werden ihr dabei helfen. Die lustig und lebendig gestaltete, großzügig angelegte Illustration, die den Tieren menschliche Charaktere verleiht, erfüllt diese liebenswürdige Geschichte zusätzlich mit Wärme. Sehr empfohlen ab drei Jahren.
Altersbeschränkung
0
Illustrationsangaben
übers. Ill. (farb.)
Antolin Antolin