Mord im Filmstudio
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Mord im Filmstudio
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| Untertitel |
historischer Kriminalroman
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| Verfasserangabe |
Beate Maly
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Köln
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| Jahr | |
| Umfang |
240 Seiten
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| ISBN10 |
3-7408-1736-4
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| ISBN13 |
978-3-7408-1736-7
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| Annotation |
Am Filmset ist bekanntlich nicht alles real, aber wer erkennt die Täuschung? (DR) Das neue Abenteuer von Ernestine und Anton führt in die Welt des Stummfilms. 14 Jahre nach der Uraufführung von Richard Strauss´ Oper Der Rosenkavalier soll mit 10.000 Statisten ein pompöser Film im Schönbrunner Schlosstheater gedreht werden, und die beiden Hobbydetektive holen sich die teuren Rokokokostüme von der Wiener Werkstätte. Natürlich stirbt da wieder jemand unfreiwillig und die beiden können das Ermitteln nicht lassen. Sie kommen dabei in Gefahr, aber am Ende ist wie immer alles geklärt und alle freuen sich auf Kaffee und Kuchen. Neben der Krimi-Idylle ziehen aber dunkle Wolken auf. Historisch hatte der Stummfilm gegen den aufkommenden Tonfilm keine Chance und viele Filmfirmen gingen pleite. Auch die Pan-Film, die die hohen Produktionskosten nicht einspielen konnte. Ein großes Opernorchester spielte 1926 in der Semperoper und der Vorführer musste sich mit der Abspielgeschwindigkeit nach dem Orchester richten. Auf US-Tournee wollte man das Orchester nicht schicken, und man muss sich wirklich fragen, wer das durchkalkuliert hat. Eine andere finstere Wolke verdeckt die Sonne, wenn der Kollege Antons Schwiegersohn diesen ständig vorhält, dass er nur Jude ist und eigentlich nichts zu sagen hat. Karl Lueger war von 1897 bis 1910 Wiener Bürgermeister und erklärter Antisemit, von ihm lernte nicht nur der damalige Kunststudent Adolf Hitler. Man kann gespannt sein, wie Maly diesen Handlungsstrang weiterentwickelt.
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