Mord in der Wiener Werkstätte
| Bezeichnung | Wert |
|---|---|
| Titel |
Mord in der Wiener Werkstätte
|
| Untertitel |
historischer Kriminalroman
|
| Verfasserangabe |
Beate Maly
|
| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Köln
|
| Jahr | |
| Umfang |
248 Seiten
|
| ISBN10 |
3-7408-1679-1
|
| ISBN13 |
978-3-7408-1679-7
|
| Annotation |
Eine Kleinkriminelle wird im Zeitalter des Ringstraßenbaus zur Detektivin. (DR) Wer die Krimireihe mit der pensionierten Lehrerin Ernestine Kirsch und dem Apotheker Anton Böck kennt und vielleicht alle acht Bände gelesen hat, sollte aufpassen. Optisch sieht das Cover nach einer Fortsetzung aus, aber die Geschichte spielt nicht 1925, sondern 1906, also noch vor dem Ersten Weltkrieg. Die Heldin Lili ist diesmal wesentlich jünger, eine Diebin, die ihrem Papa bei Fälschungen hilft und daher künstlerisch tätig ist. Sie wird in der Wiener Werkstätte von Josef Hoffmann und Koloman Moser angestellt, und obwohl man fast nur Männernamen von dieser Produktionsstätte des teuren Designs kennt, zeigt Maly (einmal mehr leicht feministisch), dass es hauptsächlich Frauen waren, die in der Herstellung arbeiteten. Eine Mitarbeiterin wird getötet und eine reiche Kundin wird bestohlen. Kommissar Max von Krause sieht keinen Zusammenhang und muss sich auch noch um gefälschte Dokumente kümmern, die im Umlauf sind, außerdem ärgert er sich über den Reporter Herbert Rossberg, der ihm ständig in die Quere kommt. Lili findet beide Männer attraktiv und man darf gespannt sein, wie sich die Beziehungen im nächsten Band entwickeln werden. Aber spätestens nach dem zweiten Mord muss sich Lili um den Kriminalfall kümmern, und das wird ziemlich gefährlich für sie. Maly bleibt sich treu, die neue Serie dürfte ebenso gut ankommen wie die andere, die hoffentlich weitergeführt wird.
|
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
|
Öffentliche Pfarr- und Gemeindebücherei Längenfeld |
Anfahrt |
