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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &#xD;
Autor: Michael Wildauer; &#xD;
Eine Tote, die eine facettenreiche Persönlichkeit hatte. (DR)&#xD;
Nicky Witt, Psychologin in Wien, findet am Heimweg eines One-Night-Stands auf einer Parkbank eine Tote am Platz vor der Mexikokirche im 2. Bezirk. Sie reagiert panisch, läuft weg, erinnert sich an ihre Bürgerpflicht, informiert die Polizei  und wird für verrückt gehalten. Da ist doch keine Leiche! Zu ihrem Glück  oder Unglück  taucht dann die tote Frau wieder auf.&#xD;
Gruppeninspektor Felix Grohsman ist Witwer und hängt an seiner Hündin Sally, die seiner Frau gehörte. Gemeinsam mit einer jungen Mitarbeiterin, Johanna Joe Kettler, und der Unterstützung durch den IT-Kollegen Alex Urach versucht er, den Fall zu lösen. Doch die Bösen wehren sich und werden gefährlich.&#xD;
Ein raffinierter Wienkrimi mit Wortwitz und Schmäh steht am Umschlag, und das ist irreführend, denn Wiener Schmäh wird man wohl keinen finden in diesem Roman. Dafür jede Menge Feingefühl für sprachliche Nuancen, Jugendsprache, gehobenes Deutsch, Dialekt, Fachsprache der Kripo und der Psychologie, all das liegt im Alltag so dicht nebeneinander und wird hier sehr gut verwendet. Und auch wenn die Lösung ein bisschen überkonstruiert und nicht ganz glaubhaft ist, so macht das Lesen doch Spaß und man freut sich schon auf eine Fortsetzung, die sehr vorsichtig angekündigt wird. Denn Nicky Witt überlegt sich, Forensische Psychologie zu studieren. Man darf gespannt sein, wofür sie ihr neues Wissen brauchen wird.</marc:subfield>
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