Öffentliche Bibliothek der Gemeinde Schlierbach

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Das Labyrinth des Fauns

Bezeichnung Wert
Titel
Das Labyrinth des Fauns
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Cornelia Funke ; Guillermo del Toro. Aus dem amerikan. Engl. von Tobias Schnettler. Mit Bildern von Allen Williams
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Frankfurt
Jahr
Umfang
317 S.
ISBN13
978-3-7373-5666-4
Schlagwort
Annotation
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Sophie Reyer; #Wer hat nicht von ihm gehört, gelesen oder ihn sogar gesehen, den wunderbaren Film Pans Labyrinth von Guillermo del Toro? Nun besteht erneut die Möglichkeit, sich in diese Welt zu begeben. Denn Cornelia Funke hat zum Film einen Roman entwickelt, der der Inspirationsquelle in keiner Hinsicht nachsteht. So spürt Funke in ihrer gewohnt einfachen, aber fesselnden Sprache dem Setting der nordspanischen Provinz im Jahr 1944 auf ihre eigene Art und Weise nach. Der Inhalt ist dem des Filmes ähnlich: Die 13-jährige Ofelia, die ihren Vater verloren hat, reist mit ihrer hochschwangeren Mutter zu deren neuem Mann, Capitán Vidal. Dessen Leben ist geprägt von Bosheit und Gewalt: mit einer Schar Männer ist er unterwegs, die Rebellen des Landes auszulöschen. Ofelia, ihrem Vater nachtrauernd, nennt ihren Stiefvater bei sich den Wolf, und zieht sich immer mehr in die fantastische Welt ihrer Märchen und Mythen zurück. Auch die Mutter, die sich nicht dazu aufraffen kann, Verantwortung für das Mädchen zu übernehmen, flieht in eine Welt zwischen Büchern und verschanzt sich hinter einer Mauer des Selbstbetrugs.#Spannend ist an Cornelia Funkes Herangehensweise nicht der Plot an sich, sondern vielmehr ihre gekonnte Arbeit mit der Form: Leicht und zart werden hier Märchen und Legenden in das Geschehen der Gegenwart mit hinein verwoben, spielt die Erzählende mit unterschiedlichen Handlungssträngen, Zeitebenen, Rückblenden und Überlappungen. Wie sehr Innen- und Außenwelt gerade im Leben eines jungen Menschen ineinander verklammert sind, wird hier spürbar: In Ofelias Welt ist alles belebt und beseelt, da bekommen die Bäume Augen, da sind Alraunen traurige Kinder, die es zu wiegen gilt, da ist der Wind ein Tänzer, dem man lauschen muss, um inneren Frieden zu finden. Faszinierend und eindringlich schildert Funke wie könnte es anders sein aber vor allem Pan, Ofelias großen Mentor, der jedoch als Spiegelung des Stiefvaters einen zweiseitigen Charakter aufweist. Ein Leseerlebnis für Jung und Alt.## ---- #Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); #Seitenweise Kinderliteratur 2019#Ein Wald wird zum topografischen Zentrum eines Romans, der mit Es war einmal beginnt und doch in eine finstere historische Zeit führt: In Francos Spanien sieht sich die 13-jährige Halbweise Ofelia ihrem neuen Stiefvater, dem tyrannischen Partisanenjäger Capitán Vidal, ausgesetzt. Die magische Wald-Welt jedoch, in die sie flieht, durchdringt zunehmend auch ihre von politischen Gräueltaten bestimmte Realität. Basierend auf del Toros Film erzählt Cornelia Funke von nicht weniger als dem psychischen Überleben.#*STUBE*
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