Sara auf der Suche nach Normal

Bezeichnung Wert
Titel
Sara auf der Suche nach Normal
Verfasserangabe
Wesley King. Aus dem Englischen von Claudia Max
Medienart
Sprache
Person
Auflage
1. Auflage 2021
Verlag
Ort
Bamberg
Jahr
Umfang
270 Seiten
ISBN13
978-3-7348-4730-1
Fußnote
Altersempfehlung: ab 12 Jahren. Die Originalausgabe erschien 2020 unter dem Titel "Sara and the Search for Normal" bei Simon & Schuster, Inc.
Schlagwort
Annotation
Wie wird man normal? Indem man sich an strikte Regeln hält, davon ist Sara fest überzeugt. Also keine Mayonnaise mehr auf Erdnussbutter-Gelee-Sandwiches schmieren und vor allem: sich mit jemandem anfreunden. Das ist allerdings nicht so leicht, wenn man selbst kaum spricht. Aber als Sara die aufgeschlossene, redselige Erin kennenlernt, die davon überzeugt ist, dass es gar kein "normal" gibt, ändert sich das. Auf einmal geht Sara ins Kino, auf Geburtstagspartys und hat jemanden, dem sie von ihrem Schwarm erzählen kann. Doch hinter Erins fröhlicher Fassade verbirgt sich ein dunkles Geheimnis. Wie kann Sara Erin helfen, ohne ihre neu gewonnene Freundschaft aufs Spiel zu setzen? (Verlagsinformation)##Wie wird man normal? Gibt es überhaupt ein Normal? Diese Fragen beschäftigen Sara mehr als alles andere. Sara leidet laut Psychiater unter bipolarer Störung, generalisierter Angststörung, leichter Schizophrenie und Depressionen. Jeden Tag muss sie vier Pillen nehmen, die ihr helfen sollen. In der Schule verbringt sie den Tag in einem Raum mit ihrer Lehrerin. Sara hasst es, anders zu sein, und hat Regeln fürs Normalsein aufgestellt. Als sie bei einer Gruppentherapie Erin kennenlernt, hat sie ihre erste richtige Freundin. Das Problem ist nur, dass Erin ebenfalls verrückt ist, und Sara will ja eigentlich normal werden. Bald schon bemerkt Sara, dass Erin etwas vor ihr verbirgt. Jedes Mal, wenn sie ihre Freundin darauf anspricht, reagiert diese sofort abweisend. Sara weiß, sie muss ihrer Freundin helfen. Aber wie? Saras Geschichte ist sehr berührend. Schon zu Beginn stellt sich heraus, dass sie sich selbst nicht mag, aber als dann Erin in ihr Leben tritt, beginnt sie, das Positive an sich zu sehen. Das Buch zeigt sehr gut, wie wichtig es ist, Freunde zu haben. Alleine kann man leicht ins Grübeln darüber verfallen, warum man keine Freunde hat und was man anders machen müsste. In Wirklichkeit muss man aber nichts an sich selbst ändern, es müssen eher die anderen ihre Sichtweise überdenken. Auch mit "Verrückten" kann man befreundet sein, solange man ihnen ihre Freiheit lässt. Ein sehr empfehlenswertes Buch für Büchereien und alle LeserInnen ab 12. (Quelle: bn.bibliotheksnachrichten; Autorin: Sarah Atzlesberger, 14 Jahre)
Antolin Antolin