Daniel is different

Bezeichnung Wert
Titel
Daniel is different
Verfasserangabe
King, Wesley
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Bamberg
Jahr
Umfang
302 S.
ISBN10
3-7348-4710-9
ISBN13
978-3-7348-4710-3
Schlagwort
Annotation
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Johann Waser; Der 13-jährige Daniel ist nicht normal. Er ist verrückt, wie er selbst sagt: In der Football-Mannschaft taugt er nur zum Getränkeholen, hat keine Freunde, wegen seiner guten Leistungen wird er gehänselt und er muss vor allem verbergen, dass ihn Angstzustände halbe Nächte wach halten und zu seltsamen Ritualen zwingen etwa hunderte Male das Licht ein- und ausschalten oder die Zähne bis zum Bluten putzen. Trost findet er nur beim Schreiben er phantasiert sich einen heldenhaften Daniel herbei, der die Welt retten kann. Doch dann verändern zwei Begegnungen sein Leben: Dass die allseits beliebte Raya ihn zu ihrer Party einlädt, gibt ihm Selbstvertrauen, und im Football-Team kann er erste Erfolge verzeichnen. Dann spricht ihn Psycho-Sara an, eine Mitschülerin, die sonst mit niemandem redet. Sie weiß, was mit Daniel los ist, gibt ihm ein Buch über Angststörungen, in dem er seine Erkrankung erkennt. Er wird zudem Komplize in ihren Nachforschungen über den Tod ihres Vaters, der aber, wie sich herausstellt, nicht ermordet wurde, sondern aufgrund schwerster Depressionen Selbstmord begangen hat. Dem Nachwort zufolge hat das Buch stark autobiografischen Charakter und verfolgt vorwiegend das Ziel, betroffenen Jugendlichen und vielleicht auch Erwachsenen zu zeigen, dass sie nicht die einzigen sind, und sie zu ermutigen, Hilfe zu suchen. Das wird auch durch das Ende des Buches klar, an dem Daniel akzeptiert dass er Hilfe braucht, um seine Panikattacken und Zwangshandlungen loszuwerden. Mögen die Handlung gelegentlich auch zu dramatisch zugespitzt sein und die jugendlichen Akteure zu erwachsen erscheinen, kann das Buch trotz des deprimierenden Inhalts fesseln und Verständnis für außergewöhnliche Mitschüler (oder Mitmenschen) wecken. ---- Quelle: Alliteratus (http://www.alliteratus.com/); "Es war an einem Dienstag, als mir zum ersten Mal klar wurde, dass ich verrückt war." Mit diesem Satz beginnt der beeindruckende und spannende Jugendroman Daniel Is Different, der sich dem Thema Zwangsstörung und Panikattacken nähert. Sehr sensibel und mit viel Wissen beschreibt der Autor Wesley King das Leben des 13-jährigen Daniel, der nicht nur unter Schlafstörungen, sondern auch unter Panikattacken leidet. Diese kommen häufig und Daniel versucht sie vor seinen Eltern, Geschwistern und Freunden zu verheimlich. Er glaubt er sei verrückt und ahnt nicht, dass er eine Krankheit hat, die viele Menschen haben. Doch es sind nicht nur die Panikattacken und Zwangsstörungen, die ihn belasten. Er ist heimlich in Raya verliebt und weiß nicht, wie er mit ihr reden soll. Auf Wunsch seines Vaters ist er im Footballteam, sitzt aber auf der Reservebank und ordnet die Wasserflaschen seines Teams. Sein bester und einziger Freund Max, der plötzlich in der fünften Klasse beliebt wurde, spielt ebenfalls im Team und hält trotz seiner Beliebtheit an der Freundschaft fest. Doch dann verändert sich Daniels Leben: Sara, die von allen Psycho-Sara genannt wird, spricht ihn an. Das Überraschende daran ist, dass Sara mit keinem redet, eine Begleiterin in der Schule hat und immer alleine ist. Doch sie bittet Daniel ihr zu helfen und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrem Vater. Und dann erkrankt auch noch Kevin aus dem Team, Daniel muss einspringen und die Meisterschaft retten. Das wird ihm zu viel und seine Attacken kommen immer häufiger Daniel Is Different ist ein überraschender Jugendroman, denn trotz der komplexen Thematik überfrachtet er die Leser nicht, sondern schildert mit einer Leichtigkeit die Suche nach Saras Vater, die Annäherung zwischen Daniel und Sara, aber auch zwischen Raya und Daniel sowie das Spiel um die Meisterschaft. Damit ist der Roman kein klassischer problemorientierter Jugendroman, der ein weiteres Krankheitsbild für Jugendliche aufbereitet. King schafft es vielmehr, authentisch über Daniels Probleme zu erzählen und vor allem seine Bewältigungsstrategien zu schildern. Dazu gehört auch die Literatur: Daniel liest gerne, aber er schreibt auch einen Romane. Auszüge finden sich im Text und es ist das Buch im Buch, das eine weitere Facette Daniels zeigt. Sara ahnt, dass es Daniel schlecht geht. Sie versucht zu helfen, aber es ist vor allem ihre Freundschaft, die Daniel Selbstbewusstsein gibt, ohne dass er seine Ängste und Zwangsstörungen überwindet. Aber er lernt, sie zu akzeptieren und auch darüber zu sprechen. Der Roman bietet viel Raum zum Nachdenken und sich mit Daniel auseinanderzusetzen. Mit dem 13-jährigen Daniel erobert zudem ein sympathischer Junge die Literaturwelt. Der Roman selbst lässt sich als Übergang von der Kinder- zur Jugendliteratur bezeichnen. Adressiert an eine Zielgruppe, die oftmals aufgrund des Alters nach Büchern suchen muss. Auch das ist ein großer Punkt des Romans. *Alliteratus Jana Mikota
BEMERKUNG
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band
Antolin Antolin Klasse: ab 7 Zum Antolin Quiz