Grundlagen der Ökonomie
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Grundlagen der Ökonomie
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| Untertitel |
Geldsysteme, Zinsen, Wachstum und die Polarisierung der Gesellschaft
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| Verfasserangabe |
Jürgen Kremer
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| Medienart | |
| Person | |
| Reihe | |
| Reihenvermerk |
19
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| Verlag | |
| Ort |
Marburg
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| Jahr | |
| Umfang |
363 S.
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| ISBN10 |
3-7316-1020-5
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| ISBN13 |
978-3-7316-1020-5
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Die Finanzkrise hat auch zur Wiederbelebung einer Idee geführt, die der US-Ökonom Irving Fisher angesichts der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre erstmals vorgeschlagen hatte, nämlich das Konzept des "Vollgeldes". Gemeint ist damit die vollständige Übertragung des Rechts der Geldschöpfung an den Staat. Banken, deren Kredite gegenwärtig nur zu einem kleinen Prozentsatz gedeckt sein müssen, würden nur mehr Geld vergeben, dass zu 100 Prozent von der Zentralbank zur Verfügung gestellt ist. Die IWF-Mitarbeiter Jaromir Benes und Michael Kumhof haben mit ihrer Publikation "The Chicago Plan Revisted" 2012 das Konzept des Vollgeldes, das von Minderheiten der Ökonomen bereits seit längerem vertreten wird, wieder ins offizielle Gespräch gebracht. Jürgen Kremer, dem dieser Hinweis entstammt, befürwortet in seinen "Grundlagen der Ökonomie" das Konzept des Vollgeldes mit der Frage, "warum der Staat sich die Hoheit über die Geldversorgung aus der Hand nehmen lässt und warum staatliche Kredite bei privatwirtschaftlich operierenden Banken aufgenommen und dessen immense Zinslasten von der Allgemeinheit getragen werden müssen." (S. 153) Mit den derzeit von den Banken lukrierten Gewinnen aus der Geldschöpfung, der sogenannten Seignorage, sollten laut Vollgeld-Konzept die öffentlichen Schulden abgetragen werden. Manche meinen, dass sich damit auch ein Grundeinkommen finanzieren ließe. Die Geldschöpfung würde durch eine unabhängige Instanz, der sogenannten Monetative, die die Legislative und Judikative des Staates ergänzen soll, erfolgen. Diese entspreche einer ausgeweiteten Zentralbank. In mehreren Ländern haben sich mittlerweile Initiativen für das Konzept des Vollgeldes gebildet, etwa im angelsächsischen Raum das vom American Monetary Instiute favorisierte US-Money und das britische Positive Money sowie im deutschen Sprachraum das Geldreform-Netzwerk Monetative um den an der Universität Halle lehrenden Wirtschafts- und Umweltsoziologen Joseph Huber sowie der Verein Monetäre Modernisierung (MoMo) in der Schweiz. Hans Holzinger
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