Planspiel
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Planspiel
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| Verfasserangabe |
Eleanor Nilsson
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Aarau
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| Jahr | |
| Umfang |
246 S.
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| ISBN13 |
978-3-7260-0498-9
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| Annotation |
Das Thema Tod ist zweifelsohne ein vielfältig reflektiertes, der Tod an sich eine unausweichliche Tatsache; das persönliche Sterbedatum herausfinden zu wollen - zu welchem Zweck die beiden jugendlichen Protagonisten Simon und David in das Amt für Statistik (das sowohl in seinem äußeren Erscheinungsbild als auch in seinem Innenleben als kafkaesker Tempel der Macht beschrieben wird) eindringen, wird zu einer zweischneidigen Angelegenheit. Dass sie beide am selben Tag sterben sollen, eröffnen sie einander erst spät; etwas früher erfährt David, dass sein Freund - möglicherweise unheilbar - an Krebs erkrankt ist, und seine Beziehung zum Tod daher eine andere ist als seine eigene. In beiden Fällen wirft die Konfrontation mit dem bevorstehenden Lebensende unweigerlich existentielle Fragen auf; die angestrengte Reflexion über die "Macht des Schicksals" versus einer undefiniert bleibenden menschlichen Kontrollinstanz gerät verschwommen und gerinnt am Ende zu einer etwas blauäugigen Ödipus-Reminiszenz. Denn: Gerade der verzweifelte Versuch, am prophezeiten Todestag jeder potentiellen Gefahr aus dem Weg zu gehen, evoziert die Katastrophe. Deren Todes-Opfer: Simon und Davids Schwester Susie, die einen kleinen, bis dato vernachlässigbaren Herzfehler hatte, der ihr im grandios inszenierten Finale furioso den Atem und das Leben nimmt. Warum Susie und nicht David? Ein Irrtum des mächtigen Amtes und damit auch ein Beweis für die Unvorhersagbarkeit der Ereignisse oder gezielt angelegte Täuschung? Worin liegt der Sinn dieses Spiels und wer sind seine Drahtzieher? Allzu langsam, bisweilen unmotiviert werden vage Zusammenhänge erkennbar. Der Plot verläuft auf verschlungenen Wegen, verliert sich in mysteriösen Begegnungen, ahnungsvollen Andeutungen und sprunghaften Handlungssequenzen. Spannung und Faszination werden von langatmigen Passagen und aufgesetzten Verschleierungselementen erstickt. Was bleibt ist ein aus den Fugen geratenes Verwirrspiel ohne inhaltliche Stringenz, dessen Grundidee per se überaus interessant, dessen literarische Umsetzung allerdings wenig überzeugend erscheint. *ag* Elisabeth Wildberger
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| Altersbeschränkung |
0
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| Übersetzung |
Aus dem Engl. von Birgit Leib
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Gemeindebücherei Markt Allhau |
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